25. Juni 2019 / 12:06 Uhr

SV Kickers Vahrenheide: Olaf Goldmann löst Sascha Schneider als Trainer ab

SV Kickers Vahrenheide: Olaf Goldmann löst Sascha Schneider als Trainer ab

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Olaf Goldmann (links) löst beim SV Kickers Vahrenheide Sascha Schneider als Trainer ab. Der hat nun nur noch eine Doppelbelastung.
Olaf Goldmann (links) löst beim SV Kickers Vahrenheide Sascha Schneider als Trainer ab. Der hat nun "nur" noch eine Doppelbelastung. © Paul Berten/Janosch Lübke
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Trainer, Manager und neuerdings auch Vorsitzender - das ist dann doch ein wenig zu viel Arbeit für Sascha Schneider geworden. Mit Olaf Goldmann hat er einen Nachfolger als Coach des SV Kickers Vahrenheide gefunden. Der möchte mittelfristig hoch in die Kreisliga.

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Sascha Schneider ist Trainer, Manager und seit sechs Wochen auch noch Vorsitzender bei Kickers Vahrenheide. Allerdings ist ihm diese dreifache Belastung nun doch zu viel und er gab den Trainerposten ab. Während seines Ägyptenurlaubs, in dem er seiner Freundin Constanze Ellermann einen Heiratsantrag machte, tauschte er sich regelmäßig per Sprachnachricht mit Olaf Goldmann aus, der zuletzt bei Hannover 21 tätig war. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub einigten sich die beiden auf eine Zusammenarbeit.

"Können oben mitmischen"

Goldmanns ambitioniertes Ziel: „In zwei Jahren wollen wir in die Kreisliga aufsteigen - spätestens.“ Ihm ist aber auch bewusst, dass andere Teams in der Kreisklasse ebenfalls ambitioniert sind. „Es wird nicht einfacher.“ Kickers landete in der abgelaufenen Spielzeit auf Rang sechs. „In der Rückrunde haben sie viele Punkte liegengelassen. Wenn wir einen guten Start erwischen und diese Schwächephase abstellen, können wir oben mitmischen“, glaubt Goldmann.

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Als er das Angebot von Kickers bekommen hat, musste der 52-Jährige nicht lange überlegen. „Vahrenheide wird immer als der soziale Brennpunkt angesehen. Wer sich im Fußball auskennt, der weiß, dass Kickers eine gute Adresse ist. Als Gegner wurde wir dort immer nett und freundlich behandelt“, sagt Goldmann.

Schneider versteht den Ruf nicht

Schneider kann den schlechten Ruf des Klubs auch nicht verstehen. „Viele denken schlecht über uns. Aber das sind Vorurteile von Außenstehenden. Wir sind ein Verein, in dem alle sehr eng zusammenhalten.“ Außerdem sei der Verein im Aufbruch. A- und B-Platz werden erneuert, neue Tore werden angeschafft und die Räumlichkeiten renoviert.

Der Vorsitzende, der auch weiterhin als Manager für die erste Mannschaft zuständig ist, ist froh über die Verpflichtung - und das damit verknüpfte eigene Kürzertreten. „Meine Freundin fragte schon, wann ich denn Zeit für sie habe“, gesteht er.