11. September 2019 / 07:30 Uhr

SV Merkwitz gewinnt auch zweites Duell gegen FSV Glesien

SV Merkwitz gewinnt auch zweites Duell gegen FSV Glesien

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Wahrig (r.) verliert das Kopfball-Duell gegen einen Torgauer.
Max Wahrig (rechts) verliert das Kopfball-Duell gegen einen Torgauer. © André Kamm
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Kreispokal: Die Rand-Oschatzer stürmen ins Achtelfinale. Währenddessen war die Spielgemeinschaft aus Wermsdorf und Luppa  im gleichen Wettbewerb gegen den hohen Favoriten SC Hartenfels chancenlos.

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Nordsachsen. Während sich der SV Merkwitz im Kreisliga-Duell beim FSV Glesien mit 2:0 durchsetzte und ins Achtelfinale des Kreispokals einzog, musste sich Kreisligist SpG Wermsdorf II/Luppa dem Nordsachsenliga-Tabellenzweiten SC Hartenfels Torgau mit 0:10 geschlagen geben und schied aus.

FSV Glesien – SV Merkwitz 0:2 (0:0)

Wie schon beim 6:1-Kantersieg zum Liga-Auftakt auf eigenem Platz war der Kreisliga-Aufsteiger aus Merkwitz auch in Glesien die dominierende Mannschaft, obwohl Trainer Rene Zwetkoff auf einige Bulgarien-Urlauber sowie die berufsbedingt fehlenden Max Thomas und Max Klose verzichten musste. Dafür konnte er wieder auf die Wahrig-Zwillinge Kevin und Jonas zurückgreifen. „Und das hat dem Tempo unserer Angriffe gut getan“, sagte Zwetkoff, haderte aber mit der schlechten Chancenverwertung: „Unsere Abschlüsse waren nicht präzise genug, deshalb blieb es bis zur Pause torlos.“

Bis dahin schnürte seine Mannschaft die Gastgeber meist in deren Strafraum ein, übte viel Druck auf Ball und Gegner aus und bestimmte das Geschehen. Mit ordentlichem Passspiel wurden Gelegenheiten erarbeitet, die aber durch Timo Radeck, Mario Scholz und Jonas Wahrig vergeben wurden. Allerdings hielt Glesiens Keeper Michael Strehle auch glänzend. Bezeichnend für die Harmlosigkeit der Gastgeber: Der FSV kam vor der Pause nur zu zwei Angriffen und in der 40. Minute zum ersten Eckball. Merkwitz hatte da schon fünf Ecken auf dem Konto.

Doch in der zweiten Halbzeit folgte früh der Dosenöffner: Nach Vorarbeit von Radeck traf Jonas Wahrig zum 0:1 (47.). Acht Minuten später sorgte ein Duett der Wahrig-Brüder für die Vorentscheidung: Kevin legte auf, Jonas markierte mit seinem zweiten Tor das 0:2. Danach ließen die Rand-Oschatzer nichts mehr anbrennen und brachten den Vorsprung sicher über die Zeit. „Unser Sieg war nie gefährdet und hoch verdient, das war eine sehr gute Mannschaftsleistung“, bilanzierte Zwetkoff und hatte noch ein Sonderlob für seinen mitkickenden 50-jährigen Co-Trainer parat: „Ronald Schulz ist als Innenverteidiger über die gesamte Distanz gegangen und hat kaum Fehler gemacht.“

SV Merkwitz: Münch, Schubert, Schulz, Köppe (86. Steinbacher), Scholz (82. Krieger), Bittig, Moritz, Möbius, Kevin Wahrig (82. Richter), Radeck, Jonas Wahrig Tore: 0:1 und 0:2 Jonas Wahrig (47. und 55.) Schiedsrichter: Tobias Bendel Zuschauer: 65

Wermsdorf II/Luppa – SC Hartenfels Torgau 0:10 (0:4)

Torgau wurde seiner Favoritenrolle von Beginn an gerecht, lag schon nach acht Minuten vorn und traf dann in regelmäßigen Abständen. Gastgeber-Trainer Robert Natzke war trotzdem mit der Laufbereitschaft und dem Einsatz seiner Männer zufrieden. Die Platzbesitzer versuchten mitzuspielen und nicht am Strafraum zu mauern, boten so den Gästen vielleicht etwas zu viel Platz.

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Der Nordsachsenligist präsentierte sich wie zu erwarten kombinationsstark und nutzte gnadenlos seine Chancen. Robyn Staude im Luppaer Gehäuse zeigte trotz der vielen Gegentore eine ordentliche Leistung. Abhaken und nach vorn schauen heißt es nun. Am kommenden Sonnabend sind die Dommitzscher zu Gast in Wermsdorf an der Sachsendorfer Straße. Da geht es wieder um wichtige Punkte in der Kreisliga.

Wermsdorf II/Luppa: Staude, Freiberg, Max Wahrig, Untermann, Plakinger (58. Rogosch), Schneider, Wolf, Sommer (Kühn), T. Körner, Lewick (73. Baumann), Arendt Tore: 0:1 Pietsch (8.), 0:2 Windrath (23.), 0:3 Jäger (36.), 0:4 Pietsch (44.), 0:5 Ghavamzadeh (57.), 0:6 Jäger (59.), 0:7 Tänzer (78.), 0:8 Schneider (70. Eigentor), 0:9 Hache (77.), 0:10 Tänzer (78.) Schiedsrichter: Rick-Peer Schulz Zuschauer: 53

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