09. September 2019 / 11:25 Uhr

SV Mölkau nach Kantersieg endgültig in der Stadtliga angekommen

SV Mölkau nach Kantersieg endgültig in der Stadtliga angekommen

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Symbolbild © Leipzig report
Anzeige

Die Heinecke-Elf bezwingt Zwenkau II deutlich mit 7:0. Die SG Olympia profitiert von der 3:6-Niederlage von Eintracht Leipzig-Süd und ist nach dem klaren 4:1 gegen Schkeuditz jetzt allein an der Tabellenspitze. Lok Engelsdorf verliert gegen die SG Rotation 1950 II durch zwei späte Gegentreffer.

Anzeige
Anzeige

Leipzig. Bislang hatte Wiederaufsteiger SV Mölkau in der Fußball-Stadtliga noch nicht wieder richtig Fuß gefasst, hatte in den ersten drei Spielen nur einen Punkt holen können. Doch am Wochenende, dem vierten Spieltag, schlug der Neuling zu, und zwar gleich richtig: Die Reserve des VfB Zwenkau wurde mit einer 7:0-Packung nach Hause geschickt – der erste Saisonsieg für die Mölkauer fiel also deftig aus. Trainer Benjamin Heinecke erklärt das so: „Wir konnten diesmal besser aufgestellt ins Spiel gehen und sind auch gleich richtig reingekommen, haben hoch gepresst und gut umgeschaltet.“

Mit gut ins Spiel gekommen meint der erst 30-jährige Coach das erste Tor des 32-jährigen Patrick Flor, der diesem Auftakt drei weitere Treffer sowie eine Vorlage folgen ließ. Womit Flor den Gegner quasi – sorry für das Wortspiel – deflorierte. Mit dem deftigen ersten Saisonsieg überließ der Neuling den letzten Rang den Zwenkauern und kletterte selbst auf den neunten Platz.

An der Tabellenspitze ist die SG Olympia jetzt praktisch allein zu Haus. Denn während Matthias Hielschers Schützlinge bei Eintracht Schkeuditz klar mit 4:1 (3:0) gewannen, musste sich Eintracht Süd daheim dem schier entfesselten SV Panitzsch/Borsdorf in einer Art Tore-Orgie 3:6 (1:3) beugen und damit nach drei Siegen die erste Niederlage einstecken.

Besonders knapp ging es in Engelsdorf zu. Die einheimische Lok-Elf drehte einen anfänglichen Rückstand gegen Rotation 1950 II auf 2:1, um dann in der 87. und 89. Minute durch Stefan Weber doch noch den späten 2:3-Knockout zu bekommen. Auch im Südost-Stadion führte Gastgeber SSV Stötteritz schon durch ein Tor von Giacomo Lauschke (52.), aber Maximilian Wunderlich (64.) und LSV-Kapitän Roman Kretzschmar (65.) wendeten das Blatt mit einem Doppelschlag. Das spielerische Niveau der Partie bewegte sich allerdings auf ernüchterndem Niveau, woran freilich der Zustand des Rasens seinen Anteil hatte. Einzige fußballerische Lichtblicke boten ab und an Torschütze Wunderlich auf Gästeseite sowie Christian Thomas bei den Stötteritzern – die nach einst kollektivem Vereinswechsel eigentlich großenteils „Wolkser“ sind.

Mehr Erfolg als die Stötteritzer hatte SSV-Mitaufsteiger Leipziger SC, der wie die Mölkauer einen Vierfachtorschützen in seinen Reihen hatte: Sayed Romal Ahmadi verhalf dem LSC zum 4:1 über Motor Gohlis-Nord.

Immerhin dreimal traf Routinier Dirk Winkler für TuS Leutzsch. Die Entscheidung gegen Lipsia Eutritzsch II fiel allerdings erst in der Nachspielzeit zum 3:2. Die anderen Leutzscher, die von Chemie II, kassierten indes gegen den SV Lindenau 1848 eine 1:2-Heimniederlage. Andreas Barth, der einstige Chemiker und heutige Lindenauer Mit-Coach von Ronny Ludwig bekannte: „Das hätte auch anders ausgehen können, ein Unentschieden wäre ebenso korrekt gewesen. Chemie hat ein junges, hungriges Reserve-Team, das aber in der Abwehr anfällig ist. Wir waren da etwas abgezockter.“

ANZEIGE: 50% auf dein Spieler-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt