25. März 2019 / 11:34 Uhr

SV Mörsen-Scharrendorf: Doppelter Frust nach spätem Gegentor

SV Mörsen-Scharrendorf: Doppelter Frust nach spätem Gegentor

Niklas Golitschek
Weser-Kurier
Bastian Bösking (links) hatte im ersten Durchgang die beste Chance für den SV Mörsen-Scharrendorf.
Bastian Bösking (links) hatte im ersten Durchgang die beste Chance für den SV Mörsen-Scharrendorf. © JONAS KAKO
Anzeige

Kreisligist unterliegt dem Tabellenführer TuS Wagenfeld mit 0:1

Anzeige
Anzeige

Fast hätte der Fußball-Kreisligist SV Mörsen-Scharrendorf dem Tabellenführer TuS Wagenfeld Punkte weggeschnappt. Doch eben nur fast – und so stand die Mannschaft um Trainer Stefan Müller mit 0:1 (0:0) am Ende doch mit leeren Händen da.

"Unterm Strich wäre ein Unentschieden verdient gewesen", bilanzierte SVMS-Spartenleiter Andreas Siegmann. Doch Roman Esanu machte die Mörsener Punkteträume mit einem späten Treffer zunichte. Zwei Abwehrspieler behinderten sich gegenseitig, aus neun Metern schloss er trocken ab und erzielte den Siegtreffer kurz vor Abpfiff (88.).

Obwohl den Gastgebern gleich mehrere Spieler fehlten, lieferten sie einen couragierten und geschlossenen Auftritt ab. Unbestreitbar war dabei, dass die Wagenfelder über die reifere Spielanlage verfügten und sich auf die Brust schrieben, das tonangebende Team zu sein. So verbuchten sie ein Chancenplus. Zunächst mit Esanus Kopfballvorlage auf Gheorhe-Voicu Ponta, der dann jedoch vorbeischoss (21.). Marcel Heyer wurde nach langem Ball im letzten Moment von Kay-Simon Sommerfeld gestoppt (30.). Jannik Kläning kam nach Esanus Hereingabe einen Schritt zu spät (41.). Auf der anderen Seite ließ Bastian Bösking nach Vorlage Niels Heuermanns die Chance ungenutzt (7.).

Ähnlich verlief zunächst auch der zweite Durchgang. Eine Halbchance verbuchte Kläning nach Sebastian Andrei Sabous Hereingabe, die war für SVMS-Torhüter Marcel Bavendiek allerdings leicht zu halten (50.). Enttäuscht zeigte sich Siegmann dann vom Unparteiischen, denn sein Team hätte seiner Meinung nach einen Elfmeter zugesprochen kriegen müssen. Kim Siebert brachte Bösking im Strafraum zu Fall – die Pfiff blieb allerdings aus. "Das Knallen hat man mit bis zum Mittelfeld gehört", monierte der Spartenleiter.

Selbst vor Esanus spätem Treffer hatte Horstmann noch zwei Gelegenheiten, sein Team endlich die Führung zu bescheren. Doch beide Male war Wagenfelds Keeper Thorben Klöcker zur Stelle. So saß nach Abpfiff der Frust doppelt tief – drei Punkte schienen greifbar, einer war zweifelsohne möglich, am Ende war es jedoch keiner.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Sport aus Bremen
Sport aus aller Welt