10. Mai 2019 / 11:20 Uhr

SV Olbernhau sagt Sachsenligapartie gegen Kickers Markkleeberg ab

SV Olbernhau sagt Sachsenligapartie gegen Kickers Markkleeberg ab

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Symbolbild © Leipzig report
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Der Sachsenligist Kickers Markkleeberg empfängt den SV Olbernhau - eigentlich, denn der Verein aus dem Erzgebirge sagt auf Grund von Personalmangel die Partie ab. Für den SSV Markranstädt und die SG Taucha geht es im Abstiegskampf um wichtige Punkte.

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Leipzig. Für Kickers Markkleeberg lief es zuletzt in der Sachsenliga nicht so gut. Da schiender Tabellenvorletzte SV Olbernhau den Platzherren gerade recht zu kommen, um eine Trendwende einzuleiten. Doch dazu kommt es nicht, die Gäste sagten aus Personalmangel ab. Die Erzgebirger waren voriges Jahr mit allerhand Euphorie aufgestiegen, gerieten sich intern jedoch in die Haare, wurden auch sportlich immer schwächer und haben nun beschlossen, sogar bis auf Kreisebene zurückzugehen. Die Saison wollten sie sportlich zu Ende spielen, doch Moral und Kraft sind offenbar angekratzt, wie jüngste Resultate (mehrfach 0:X, zuletzt zweimal 0:7!) zeigen. „Ich hätte Sonnabend keine Mannschaft voll bekommen", erklärt SVO-Trainer Tobias Moritz, der im letzten Spiel auch noch Björn Siegert (Knöchelbruch) und Martin Preißler (Rote Karte) verlor.

Der Nichtantritt soll eine Ausnahme bleiben, auch wenn Moritz betont: „In den nächsten Wochen wird es nicht einfach.“ Kickers-Coach Heiko Brestrich passt das Ganze auch nicht in den Kram: „Zwar werden wir die Punkte bekommen, doch es wäre mir lieber gewesen, wir hätten sportlich wieder aus unserem kleinen Tief gefunden.“ Die Kickers legten hingegen zuletzt bei Spitzenreiter FC Grimma zumindest eine passable zweite Halbzeit hin und unterlagen nur knapp 1:2.

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Markranstädt und Taucha im Abstiegskampf

Durch ein 0:4 gegen Schlusslicht Glauchau hat der SSV Markranstädt am vorigen Sonntag ein klärendes Wort bezüglich Liga-Verbleib noch nicht gesprochen. Ob es am Sonnabend beim Tabellenvierten Eintracht Niesky erneut „verschwiegen“ wird, ist offen. SSV-Trainer Uwe Ferl hofft zumindest auf eine Reaktion seiner Mannschaft. „So einen enttäuschenden Tag mussten wir natürlich auswerten. Ich denke, die Jungs haben etwas gutzumachen“, erklärt er vor der weiten Fahrt ins Niederschlesische.

Die SG Taucha steht noch näher am Abgrund, hat den Klassenerhalt als Viertletzter aber ebenfalls nach wie vor in eigener Hand, respektive den eigenen Füßen. Nach dem respektablen 3:3 gegen Einheit Kamenz zeigte sich Trainer Marcus Jeckel zuversichtlich. Nur eines stört ihn vor der Partie beim Radebeuler BC: „Dass dort bei jedem Wetter auf einem Kunstrasen gespielt wird, noch dazu solch einem schlechten, hat etwas von Wettbewerbsverzerrung.“

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