14. Januar 2020 / 21:38 Uhr

SV Pastow peilt Steigerung im zweiten Halbjahr an

SV Pastow peilt Steigerung im zweiten Halbjahr an

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Pastows Coachs Heiner Bittorf (r.) mit seinem Co-Trainer Torsten Kussin.
Heiner Bittorf (r.) und sein Co-Trainer Torsten Kussin werden das Pastower Team in der Vorbereitung ordentlich fordern. © Johannes Weber
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Der Verbandsligist kann mit dem langzeitverletzten Georg Schumski bald auf einen Rückkehrer setzen. Im Trainingslager geht es diesmal nach Lübeck. Coach  Heiner Bittorf will das sein Team vor allem gegen die Topmannschaften mehr Punkte holt.

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In der Rückrunde einen draufsetzen, das war die große Stärke des Fußball-Verbandsligisten SV Pastow in den vergangenen drei Spielzeiten. Das gleiche Vorhaben streben die Rand-Rostocker auch in der laufenden Saison an. Pastows Trainer Heiner Bittorf meint, dass im ersten Halbjahr mehr drin war, als die bisher eingefahrenen 28 Punkte. „Mit Rang fünf liegen wir im Soll. Aber die Punkt-Ausbeute ist nicht unser Anspruch", sagt der 30-Jährige, der betont, dass es enorm schwierig werden wird, die Platzierung unter den fünf besten Teams in der höchsten MV-Spielklasse zu halten.

Lübeck statt Chemnitz

Um gut vorbereitet in die Frühjahrsserie zu gehen, haben die Pastower am Dienstagabend das Training aufgenommen. Sechs Wochen wird Bittorf seine Schützlinge ordentlich schwitzen lassen, bis am 22. Februar das erste Punktspiel auswärts gegen den FC Förderkader René Schneider steigt.

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Ihr erstes Testspiel werden die Pastower am 25. Januar gegen den TSV Einheit Tessin (Landesklasse I) absolvieren. In der Woche danach geht es, anders als in den Vorjahren, vom 31. Januar bis zum 2. Februar ins Trainingslager nach Lübeck. In den vergangenen drei Jahren war das punktbeste Verbandsligateam von 2019 mehrere Tage nach Chemnitz gereist, um dort den Teamgeist zu stärken. „Chemnitz war für uns immer ein gutes Pflaster. Allerdings hätten wir durch die vielen Berufstätigen in unserem Team, diesmal nur mit einem schmalen Aufgebot runterfahren können", erklärt Bittorf und ergänzt: „Lübeck lässt sich aufgrund der geringeren Entfernung, für mehr Spieler realisieren."

Weniger Testspiele, mehr Trainingseinheiten

Während des Trips nach Schleswig-Holstein werden die Pastower gegen den Oberligisten FC Dornbreite Lübeck (1. Februar) testen. Weitere Vorbereitungspartien hat der SVP gegen den SV Rot-Weiß Trinwillershagen (8. Februar) aus der Landesklasse I und gegen den Landesligisten SG Dynamo Schwerin (15. Februar) vereinbart.

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Paul Fichelmann (l.) im Zweikampf mit einem Ludwigsfelder. Zur Galerie
Paul Fichelmann (l.) im Zweikampf mit einem Ludwigsfelder. ©
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„Wir setzen in unserer Vorbereitung auf ein bewährtes Programm, wollen das Team körperlich auf ein gutes Level bringen. Allerdings haben wir die Anzahl der Testspiele gesenkt und setzen auf mehr Trainingseinheiten", so Bittorf. Der Coach erhofft sich durch reduzierte Menge an Vorbereitungsduellen, dass seine Spieler weniger verletzungsanfällig für den weiteren Verlauf der Saison sind.

Georg Schumski arbeit am Comeback

Ein Akteur, der zuletzt lange außer Gefecht bei den Pastowern war, ist Georg Schumski. Der 29-Jährige kämpft sich nach seiner Meniskus-Operation im Herbst allmählich zurück auf den Platz. Bittorf informiert, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis der Offensivakteur den Platz zurückkehren wird. „Momentan läuft bei ihm alles nach Plan. Er ist wie ein Neuzugang für uns. Wir wollen ihn behutsam aufbauen", kommentiert der Trainer, für den Schumski ein „elementar wichtiger Spieler ist." Aber auch bei anderen Kickern wie Robert Römer hofft Bittorf, dass sie von ständigen kleineren Verletzungen verschont bleiben.

Eine Stellschraube, an der die Pastower in der Vorbereitung drehen wollen, ist unter anderem das Offensivspiel. Den Schachzug, Kapitän Johannes Grahl im Herbst von der Innenverteidigung in den Sturm zu ziehen, will Bittorf weiter verfeinern. Seit der Maßnahme verlor der Vorstadt-Klub keine Partie mehr. „Das Experiment mit „Jo" (Spitzname von Grahl, d. Red.) ist noch nicht ganz ausgereizt", möchte Bittorf nicht weiter ins Detail gehen.

SV Pastow will mehr Punkte gegen Topteams holen

Er hofft, dass seine Elf, die ohne personelle Veränderungen in diesem Winter auskommt, gegenüber den Topteams, konkurrenzfähiger sein wird. Gegen alle vier Mannschaften, die vor den Pastowern in der Tabelle stehen, gab es keinen einzigen Sieg. „Gerade beim 0:5 gegen Anker Wismar gab es Merkmale eines Zusammenbruchs bei uns. Das wollen wir in Zukunft unbedingt vermeiden", so Bittorf.

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