11. Oktober 2021 / 15:05 Uhr

SV Pastow zieht Underdog Nossentiner-Hütte früh den Zahn

SV Pastow zieht Underdog Nossentiner-Hütte früh den Zahn

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Hannes Wandt kurz vor einer guten Chance.
Hannes Wandt (r.), hier in einem früheren Spiel, erzielte das zwischenzeitliche 2:0 für den SV Pastow in Nossentiner-Hütte. © Johannes Weber
Anzeige

In der 3. Runde des Landespokals schlägt der Verbandsligist den SFV Nossentiner-Hütte mit 3:0. Bei Standards wackelt der SV Pastow kurzzeitig im zweiten Abschnitt.

Die Hürde war hoch, doch der SV Pastow hat sie erfolgreich genommen. Durch einen 3:0 (2:0)-Erfolg beim SFV Nossentiner-Hütte hat der Verbandsligist das Achtelfinale im Fußball-Landespokal erreicht. Die Rand-Rostocker sorgten mit zwei frühen Toren dafür, dass sie ungefährdet in die Runde der letzten 16 Mannschaften einzogen.

Anzeige

Pastow-Coach Heiner Bittorf war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Sie habe mit dem Doppelschlag zu Beginn durch Jan Rudlaff und Hannes Wandt dem SFV Nossentiner-Hütte früh den Zahn gezogen. „Wir waren von Beginn an griffig. Der Gegner war nur bei Standards gefährlich“, so Bittorf. Er hatte noch unterhalb der vergangenen Woche vor Nossentiner-Hütte gewarnt, das in der Landesliga West mit sieben Siegen aus sieben Spielen die Tabelle anführt.

Mehr zum Landespokal

Der SFV erwies sich auch als kampfstark. Mit vielen hohen Bällen in die Sturmspitze konnten sie die Pastower jedoch nur selten in Gefahr bringen. In der Pause tankten die Hausherren noch einmal und kamen in der zweiten Hälfte fast zum Anschlusstor. Der SVP musste einen einen Ball kurz vor der Torlinie klären und hatte auch Aluminium-Glück - jeweils bei Standards. In der 90. Minuten entschied der Favorit dann noch die Partie mit dem 3:0 durch Tom Bockholt.

„Einige Entlastungschancen nutzten wir nicht, bis wir das längst überfällige 3:0 machen. Wir mussten auf einem Spielfeld agieren, das gefühlt breiter als lang war. Das war schon eine Riesenumstellung", erzählte Bittorf. Für ihn und seine Schützlinge geht es am kommenden Sonnabend (14 Uhr) erneut an die Mecklenburgische Seenplatte, dann zum Verbandsliga-Aufsteiger SV Siedenbollentin.

SV Pastow: Zimmermann – Pett, Bockholt, Rudlaff, Siegmund, Kunze, Grahl, Wahl, Schumski (74. Kuster), Wandt (89. Mönck), Maerz (66. Karg).
Tore: 0:1 Rudlaff (7.), 0:2 Wandt (13.), 0:3 Bockholt (90.).
Schiedsrichter: Frank Hübner.
Zuschauer: 327.