29. Oktober 2017 / 20:09 Uhr

Drei Treffer in der Nachspielzeit: Ramlinger Reserve kommt in der 98. zum Lucky Punch

Drei Treffer in der Nachspielzeit: Ramlinger Reserve kommt in der 98. zum Lucky Punch

Dirk Drews
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Torben Koschinsky legte drei Treffer vor - und konnte in den Last-Minute-Jubel mit einstimmen (Archivbild)
Torben Koschinsky legte drei Treffer vor - und konnte in den Last-Minute-Jubel mit einstimmen (Archivbild) © Thomas Bork
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Finale furioso in der Bezirksliga 2: In der 89. Minute glich der SV Türkay Sport Garbsen gegen die Reserve vom SV Ramlingen/Ehlershausen aus. Doch in einer wahnsinnigen Nachspielzeit waren die Ramlinger neun Minuten später obenauf.

Eine derartige Schlussphase, wie es sie im Spiel der Bezirksliga 2 zwischen dem SV Ramlingen/Ehlershausen II und Türkay Spor Garbsen gegeben hat, dürfte mit drei Treffern in der Nachspielzeit wohl ein Novum sein: Beim Stand von 1:0 (48.) für die Gastgeber glich der Tabellenletzte aus Garbsen eine Minute vor dem regulären Schluss zum 1:1 durch Erkan Türkmen aus, um in der ersten Minute der Nachspielzeit durch das zweite Tor des RSEer Lennart Feldhus erneut mit 1:2 in Rückstand zu geraten. Doch das Team von Trainer Ergin Ecir fabrizierte in der 93. Minute durch den eingewechselten Coskun Kara den erneuten Ausgleich zum 2:2. Die Freude auf den vermeintlichen Punktgewinn wurde wenig später aber doch noch getrübt, denn in der achten Minute der zuzüglichen Spielzeit gelang Abgar Jacop für die Landesligareserve noch der 3:2 (1:0)-Siegtreffer.

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​Koschinsky liefert Vorlagen in Serie

"In der Schlussphase haben sich die Ereignisse überschlagen. Mit einem negativen Ende für uns. Es wurde wieder nichts mit dem Punktgewinn, da wir uns einfach nicht clever genug angestellt haben", erklärte der enttäuschte Türkay Spor-Coach. "Das war natürlich zum Schluss ein glücklicher Erfolg, aber den haben wir uns auch verdient. Insgesamt hat die Mannschaft guten Fußball gespielt, aber zunächst einfach nicht die Tore gemacht", erklärte RSE-Trainer Darijan Vlaski, der schon in der ersten Halbzeit viele Torchancen, darunter drei Pfostentreffer von Lennart Feldhus, notierte. 

Zudem scheiterten seine Mannen am überragenden Türkay Spor-Keeper Nick Heller, der in etlichen Eins-zu-Eins-Situationen Sieger blieb. Auf Seiten der Ramlinger überzeugte vor allem Torben Koschinksy, der nicht nur für die beiden Tore von Feldhus (48.,90 plus eins) die Vorarbeit leistete, sondern auch beim spektakulären Schlussakkord den entscheidenden Treffer von Jacop vorgelegt hatte.

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Das Spiel war manchmal zum Hände-über-den-Kopf-schlagen oder nicht mit anzusehen. Zur Galerie
Das Spiel war manchmal zum Hände-über-den-Kopf-schlagen oder nicht mit anzusehen. ©

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