02. Dezember 2019 / 09:07 Uhr

SV Sachsenwerk rettet glücklich ein 1:1 - SpVgg Dresden-Löbtau gelingt Überaschung

SV Sachsenwerk rettet glücklich ein 1:1 - SpVgg Dresden-Löbtau gelingt Überaschung

Jens Jahn
Dresdner Neueste Nachrichten
Der SV Sachsenwerk jubelt überglücklich, denn Konstantin Olbrich köpfte in der Nachspielzeit das 1:1 gegen den Post SV.
Der SV Sachsenwerk jubelt überglücklich, denn Konstantin Olbrich köpfte in der Nachspielzeit das 1:1 gegen den Post SV. © Steffen Manig
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Der Tabellenführer muss gegen den Post SV bis weit in die Nachspielzeit hinein zittern . Die Löbtauer feiern dagegen nach fünf sieglosen Spielen durch das 4:0 gegen Zschachwitz wieder einen Erfolg. Ersatzgeschwächte Radeberger unterliegen mit 2:3 beim VfB Hellerau-Klotzsche

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Dresden. Die Stadtoberliga spielt weiterhin verrückt. Nach den zuletzt schon äußerst überraschenden Resultaten gab es auch am 13. Spieltag Spielausgänge mit sensationellem Anstrich. So kam die SpVgg Löbtau nach fünf sieglosen Partien zu einem 4:0 bei Blau-Weiß Zschachwitz. Zur Erinnerung: Zschachwitz hatte vor Wochenfrist noch 6:1 in Weißig gewonnen.

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„Es ist halt sehr abhängig davon, wer in welcher Besetzung antreten kann. Vergangene Woche hatte Weißig arge personelle Probleme, heute waren wir betroffen“, erklärt Blau-Weiß-Coach Jürgen Fischer. Für die Gäste war dieser volle Punktgewinn wichtig im Abstiegskampf. Matthias Mark stellte schon in der ersten Halbzeit mit einem Doppelpack die Weichen auf Sieg (22., 27.). Paul Richelhof (68.) und Malte Medick (80.) legten nach.

Große Besetzungsprobleme hatte an diesem Spieltag der Radeberger SV. Beim 2:3 (1:1) in Hellerau-Klotzsche kamen fünf Spieler zum Einsatz, die noch ohne Punktspieleinsatz in dieser Saison waren. Außerdem musste Lukas Kirsten dieses Mal als Stürmer ran. Kirsten traf in der 42. Minute auch zur Gästeführung. Robert Zwintzscher gelang postwendend der Ausgleich (44.). Aaron Mehnert (50.) und David Oertel mit einem verwandelten Strafstoß (86.) machten den Hellerauer Sieg klar. Franz Zschaler traf in der Nachspielzeit noch für Radeberg zum Anschluss.

Dank Konstantin Olbrichs Kopfballtor in der vierten Nachspielminute rettete der SV Sachsenwerk gegen den Post SV ein 1:1. Maximilian Findeisen hatte die Gäste in der 75. Minute in Front geschossen. „Vor dem Spiel hätte ich ein Unentschieden beim Tabellenführer sofort unterschrieben. Aber nach dem Spielverlauf bin ich traurig“, haderte Post-Coach Heiko Bandulewitz.