27. Mai 2019 / 14:28 Uhr

SV Tapfer macht Stadtmeisterschaft vorzeitig klar

SV Tapfer macht Stadtmeisterschaft vorzeitig klar

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Der SV Tapfer Leipzig sichert sich durch 2:0 gegen Eintracht Leipzig-Süd den Stadtmeistertitel. 
Der SV Tapfer Leipzig sichert sich durch 2:0 gegen Eintracht Leipzig-Süd den Stadtmeistertitel.  © Frank Müller
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Der Stadtliga-Krösus gewinnt bei Eintracht Leipzig Süd mit 2:0. Verfolger BSG Chemie II patzt beim 0:2 in Schkeuditz und kann das Team um Kapitän Jonas Döring nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen. Auch der Sinkflug von Lok Engelsdorf geht nach der 0:1-Heimniederlage gegen den TuS Leutzsch weiter. 

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Leipzig. Die Feier wurde spontan in den Clara-Zetkin-Park verlegt, nachdem der SV Tapfer Leipzig sich den Stadtmeistertitel im Fußball gesichert hatte. Vorzeitig wohlgemerkt, denn das Team um Kapitän Jonas Döring gewann am 27. Spieltag bei Eintracht Leipzig-Süd durch Tore von Andreas Fricke (30. Minute) und Roman Noguera (56.) mit 2:0, während Verfolger BSG Chemie II in Schkeuditz mit 0:2 verlor. „Nach diesem Samstag-Ergebnis war klar, dass wir es am Sonntag perfekt machen wollten“, sagt Tapfer-Trainer Steffen Hartmann, der dann mit seinem Kollegen Marcus Wittmann besagten Erfolg auf der Südkampfbahn bejubeln durfte. „Unsere Mannschaft hat das Spiel entsprechend gestaltet. Dass wir hinten sicher gestanden haben, war erneut der Grundstein für den Erfolg, wir haben jetzt neunmal in Folge zu null gespielt“, betont Hartmann nicht ohne Stolz.

Auch auf den anderen Plätzen ging es diesmal größtenteils nicht allzu offenherzig zu. Der nach der Trennung von Trainer Kai-Uwe Ziegler durch Kai Hebestreit und René Hüttl gecoachte TuS Leutzsch gewann bei Lok Engelsdorf dank Lucas Hännsgen knapp mit 1:0 (60.). In der ausgeglichenen ersten Halbzeit hatte es beiderseits schon gute Torchancen gegeben. Erst verfehlten die Gäste knapp (15.), dann köpfte Robert John für Lok nach Eckball knapp drüber (24.). Ein TuS-Freistoß von Armin Scheidig landete am Pfosten (30.), ehe David Brandenburger auf der anderen Seite gleichfalls knapp verfehlte (37.). Erst Hännsgen hatte dann das im übertragenen Sinne richtige „Händchen“ und beglückte die Gäste.

Der SV Panitzsch/Borsdorf büßte im Kampf um Rang drei wertvolle Punkte ein, kam gegen die abstiegsbedrohte SG Motor Gohlis-Nord über ein 2:2 nicht hinaus. Allerdings gelang den Gästen der 2:0-Ausgleich erst in der Nachspielzeit mit dem Glück der Tüchtigen.

Durch dieses Remis konnte die SG Olympia 1896 bis auf einen Punkt an die Panitzscher heranrücken. Doch die Truppe von Trainer Matthias Hielscher tat sich auf der heimischen Mühlwiese gegen Lipsia Eutritzsch II relativ schwer und gewann nur denkbar knapp mit 1:0, und zwar auch noch durch ein Eigentor des Eutritzschers Marcel Mathiske. Das war natürlich bitter für die auf dem vorletzten Platz liegenden Jungs von Coach Uwe Franz.

In Zwenkau trennte sich die VfB-Reserve vom LSV Südwest 1:1. Dagegen gab es bei Rotation 1950 II und auf dem Charlottenhof immerhin jeweils sechs Tore zu sehen. Rotation spielte gegen die noch abstiegsgefährdete Spielvereinigung 3:3 (Doppeltorschütze Marcus Schröder glich für die Gäste in der Nachspielzeit aus), während der SV Lindenau gegen Schlusslicht SV Brehmer nach offenem Spiel 4:2 gewann. Brehmers Chancen auf den Liga-Verbleib waren bereits vor dieser Partie eher theoretischer Natur.

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