01. November 2019 / 19:22 Uhr

SV Todesfelde will SHFV-Landespokalfinale im Joda Sportpark austragen

SV Todesfelde will SHFV-Landespokalfinale im Joda Sportpark austragen

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Der Jubel der Todesfelder kannte nach dem Einzug ins Landespokalfinale keine Grenzen.
Der Jubel der Todesfelder kannte nach dem Einzug ins Landespokalfinale keine Grenzen. © Agentur 54°
Anzeige

"Wenn wir das nicht schaffen, wer dann"

Anzeige
Anzeige

Der Termin ist fix: Am 23. Mai 2020 (Sonnabend), dem bundesweiten Tag der Amateure, steigt das Endspiel im SHFV-Landespokal zwischen Titelverteidiger VfB Lübeck (Regionalliga) und Überraschungsfinalist SV Todesfelde (Oberliga). Wo gespielt wird, ist dagegen noch offen. Die Regularien sehen vor, dass der Spielausschuss des SHFV-Verbands dem geschäftsführenden Vorstand einen Vorschlag macht. Dieser entscheidet dann über die Vergabe. In den letzten Jahren wurde meist an der Lübecker Lohmühle gespielt.

Mehr vom VfB Lübeck und SV Todesfelde

Das Fernsehen könnte ein Problem sein

„Das ist für uns das größte Spiel der Vereinsgeschichte. Da wären wir mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir nicht alles dafür würden, dass das Spiel bei uns stattfindet“, sagt Todesfeldes Sportlicher Leiter Markus Weber zu den LN. „Wenn wir das nicht schaffen, wer dann.“ Weber verweist in diesem Zusammenhang auf das Saison-Opening in der Oberliga vor fünf Jahren gegen den SV Henstedt-Ulzburg oder das Freundschaftsspiel im Sommer 2018 gegen Zweitligist Holstein Kiel, als jeweils rund 1000 Zuschauer in den Joda-Sportpark strömten. „Unsere Leute haben mehrfach ihre Kompetenz unter Beweis gestellt.“ Ein Problem könnte das Fernsehen werden. „Das ist natürlich eine Nummer mehr. Klar müssten wir eine entsprechende Nachhaltigkeit prüfen. Aber auch das würden wir hinkriegen“, glaubt Weber und fügte hinzu: „Ich gehe davon aus, dass der Verband uns vorher fragen wird.“

Austragung auf der Lohmühle auch vorstellbar

Auch der Vereinsvorsitzende Holger Böhm würde es begrüßen, wenn das Endspiel an der Dorfstraße stattfinden würde. „Wir werden auf jeden Fall gucken, was wir alles für eine Ausrichtung auf die Beine stellen müssten“, betont er. „Wir haben ja Zeit. Schließlich sind erst wenige Stunden nach unserem Finaleinzug vergangen. Die Option werden wir jedenfalls nicht einfach wegstreichen lassen.“ Böhm könnte sich aber auch eine Austragung an der Lohmühle – nach Absprache mit dem VfB Lübeck vorstellen. Der SVT-Boss ist nämlich ein großer Fans der „Mühle.“ „Das Stadion ist klasse. Dann müsste man sich mit den VfB-Verantwortlichen zusammensetzen, unter welchen Voraussetzungen in Lübeck gespielt werden könnte.“ Dabei denkt er an vernünftige und ausreichende Sitzplätze für die vielen SVT-Fans sowie Logen. „Man müsste den Wünschen unserer Fans gerecht werden. Das Endspiel ist schließlich eine Belohnung für alle, die sich in den letzten 15 bis 20 Jahren bei uns engagiert haben“, betont er.

Der SV Todesfelde bejubelt den Einzug ins SHFV-Pokalfinale

SVT-Schlussmann Lukas Benner braucht nach Abpfiff erstmal einen Moment für sich. Zur Galerie
SVT-Schlussmann Lukas Benner braucht nach Abpfiff erstmal einen Moment für sich. ©
Anzeige
Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN