24. Juli 2018 / 21:43 Uhr

SV Todesfelde auch dank EX-Lübecker Henrik Sirmais im Halbfinale des SHFV-Landespokals

SV Todesfelde auch dank EX-Lübecker Henrik Sirmais im Halbfinale des SHFV-Landespokals

Max Lübeck
Lübecker Nachrichten
Eliakim-Mbila Kukanda war einer der beiden heutigen Torschützen im Spiel gegen Inter Türkspor Kiel
Eliakim-Mbila Kukanda war einer der beiden heutigen Torschützen im Spiel gegen Inter Türkspor Kiel © Agentur 54°
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Inter Türkspor Kiel nutzte gerade in der Anfangsphase des Spiels gute Chancen nicht

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Der SV Todesfelde steht im Halbfinale des SHFV-Landespokals. Mit einem 2:0-Sieg setzten sie sich gegen Inter Türkspor Kiel durch und können so weiter vom möglichen DFB-Pokalo-Spiel träumen, das bei dem Gewinn des SHFV-Pokals neben einem hübschen Preisgeld die Belohnung wäre. In der ersten Halbzeit begannen die Kieler deutlich druckvoller und agiler als der SVT. Sie erarbeiteten sich sehr gute Chancen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben.

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Führungstor durch für SV Todesfelde durch Ex-VfBer aus dem Nichts


Vom SV Todesfelde war bis zur 19. Minute nichts zu sehen. Doch dann führten sie auf einmal eine Minute später. Aus dem Nichts erzielte Henrik Sirmais, Ex-Lübecker, das 1:0 für seinen neuen Verein. Aus halblinker Position schoss er aus sechs Metern ins Netz. Das sollte den Todesfeldern Schwung und Mut gegeben haben, denn fortan spielten auch sie sich gute Möglichkeiten für ein weiteres Tor heraus. Inter Türkspor Kiel hingegen war mit fortlaufender Spieldauer immer unsicherer in seinen Aktionen. "Nicht unverdient führten wir aufgrund der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit mit 1:0 zur Pause", fasste es Holger Böhm, erster Vorsitzender des SV Todesfelde, zusammen.

SV Todesfelde im zweiten Durchgang deutlich agiler


Und es sollte noch besser kommen für die Gastgeber, denn in Halbzeit zwei dominierten sie den Gast aus Kiel auf einmal. Aus der Folge einiger weiterer guter Gelegenheiten ergab sich dann auch das zweite Todesfelder Tor in der 74. Minute durch Eliakim-Mbila Kukanda. "Wir hatten noch weitere Chancen und hätten durchaus noch erhöhen können, sind mit dem Sieg aber sehr zufrieden und stolz darauf, im Halbfinale zu stehen", freut sich Böhm. Gegen wen die Mannschaft von Trainer Sven Tramm nun im Halbfinale spielen muss, ist noch offen. Das Los entscheidet, wenn alle Viertelfinalpartien gespielt sind. Und das kann wohl noch ein bisschen dauern, schließlich steht mit dem VfB Lübeck gegen den TSV Bordesholm sogar noch ein Achtelfinalspiel aus.

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