13. September 2020 / 17:36 Uhr

SV Todesfelde: Ausgeschieden - und die Prämie wird gekürzt!

SV Todesfelde: Ausgeschieden - und die Prämie wird gekürzt!

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fabian Landvoigt (SV Todesfelde) fängt eine Flanke ab.

Der SVT verkaufte sich gegen den VfL Osnabrück teuer.
Fabian Landvoigt (SV Todesfelde) fängt eine Flanke ab. Der SVT verkaufte sich gegen den VfL Osnabrück teuer. © Agentur 54°
Anzeige

Statt 175 500 Euro gibt es in dieser Saison nur noch jeweils 137 000 Euro für die 64 Teilnehmer der ersten Runde

Anzeige

Bittere Pille für den SV Todesfelde am Tag nach dem Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals durch die 0:1-Heimniederlage gegen den VfL Osnabrück: Wegen der Corona-Krise erhalten die Klubs in der ersten DFB-Pokal-Runde etwa 20 Prozent weniger Prämien als bisher.

Statt 175 500 Euro gibt es in dieser Saison nur noch jeweils 137 000 Euro für die 64 Teilnehmer. Einen entsprechenden Beschluss seines Präsidiums bestätigte am Sonntag der Deutsche Fußball-Bund in Frankfurt/Main. Er verwies aber auch darauf, dass alle Vereine der 3. Liga und darunter zusätzlich 30 000 Euro zur Umsetzung des Hygienekonzepts erhalten. Todesfelde hatte rund 40 000 Euro investieren müssen, um das Heimspiel in "Deathfield" austragen zu können. Zudem sind Abgaben an den Landesverband vorgesehen, die an weitere Teilnemer des landespokals ausgeschüttet werden.

DFB-Pokal: SV Todesfelde gegen VfL Osnabrück (12.09.2020)

Die Ruhe vor dem Sturm. Die Tore des Joda-Sportparks zwei Stunden vor Anpfiff. Zur Galerie
Die Ruhe vor dem Sturm. Die Tore des Joda-Sportparks zwei Stunden vor Anpfiff. ©

Zunächst hatte der „Kicker“ über die Einbußen berichtet. Offen ist, wie der Dachverband in den weiteren Pokalrunden vorgeht. Die Gelder stammen aus der Zentralvermarktung von TV-Einnahmen und Marketingrechten. Bisher wurden die Einnahmen von Runde zu Runde gesteigert, zuletzt gab es für die vier Halbfinalisten jeweils 2,8 Millionen Euro.