08. Februar 2020 / 20:17 Uhr

SV Todesfelde gewinnt Elektro-Laack-Cup

SV Todesfelde gewinnt Elektro-Laack-Cup

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Todesfeldes Henrik Sirmais trifft gegen Preußen-Keeper Jonas Marschner.
Todesfeldes Henrik Sirmais trifft gegen Preußen-Keeper Jonas Marschner. © Agentur 54°
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Oberligist gewinnt vor Liga-Rivale Preußen Reinfeld und Gastgeber TSV Pansdorf - TSV-Keeper Schramm verletzt

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Oberliga-Primus SV Todesfelde konnte am Samstagnachmittag die 2. Auflage des Elektro-Laack-Cup vom TSV Pansdorf für sich entscheiden. Neben „Tofe“ und Gastgeber Pansdorf war auch Preußen Reinfeld zu Gast. Am Ende sicherte sich Todesfelde mit vier Punkten (1:1 gegen Pansdorf, 2:1 gegen Reinfeld) den Sieg. Reinfeld konnte sich nach dem 1:0-Erfolg über Pansdorf über Rang zwei freuen. Gespielt wurde jeweils 45 Minuten.

TSV Pansdorf – SV Todesfelde 1:1

Das Eröffnungsspiel des Elektro-Laack-Cups endete unentschieden. Die Gastgeber präsentierten sich sehr energisch und ließen den Oberliga-Tabellenführer aus Todesfelde zunächst nicht zur Entfaltung kommen. „Pansdorf hat sehr aggressiv und hart gegen den Mann gespielt. Davon haben wir uns ein Stück weit den Schneid abkaufen lassen und mussten uns erst daran gewöhnen. Es waren dann auch viele taktische Fouls im Spiel, aber nichts fieses“, betonte SVT-Teamchef Sven Tramm, dessen Team nach einem Konter in Rückstand geriet, als Joel Denker nach Miljic-Pass vollstreckte. „Wir standen sehr kompakt und konnten Nadelstiche setzen. Die Führung war verdient, weil wir körperlich sehr präsent waren“, betont Pansdorf-Coach Helge Thomsen. In der letzten Viertelstunde übernahmen die Blau-Gelben das Kommando und drückten den Landesliga-Primus in die eigene Hälfte. Niklas Stehnck gelang letztlich der verdiente Ausgleich zum 1:1-Endstand. Kurz danach verletzte sich Pansdorfs Keeper Dennos Schramm am Knie und konnte nicht weiterspielen. „Es sieht nicht gut aus“, fürchtet Thomsen einen langwierigen Ausfall seiner Nummer Eins.
TSV: Schramm – Wossidlo, Greger, Meß, P. Manthe – Kunert, Schult – Denker, Miljic, Witt – Grimm.
SVT: Landvoigt – Reimers, Rave, Schulz, Szymczak – Sixtus, Bento, Stehnck – Studt, S. Klimmek, Krause.

Elektro-Laack-Cup beim TSV Pansdorf

Morten Liebert (SV Todesfelde). Zur Galerie
Morten Liebert (SV Todesfelde). ©

SV Todesfelde – SV Preußen Reinfeld 2:1

Der SVT brachte im Vergleich zum ersten Spiel sechs neue Spieler in die Partie und agierte gegen Ligakonkurrent Reinfeld viel griffiger und war besser drin. „Wir haben aber ein bisschen zu viel zugelassen“, monierte Tramm. Der SVT ging nach einem tiefen Ball in Führung, nachdem Morten Liebert für Henrik Sirmais auflegte. Reinfeld kam durch Mika Czeschel zwar zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch einen Schuss aus der Distanz. Eine erneute Co-Produktion zwischen Liebert und Sirmais, diesmal traf Liebert, sorgte jedoch für den 2:1-Endstand für „Tofe“. SVP-Coach Pascal Lorenz war trotz der Niederlage zufrieden: „Wir haben eine gute Figur gemacht und Todesfelde weg vom Tor halten können. Auch wenn wir bei den Gegentoren entscheidende Fehler gemacht haben, habe ich viel Gutes gesehen.“
SVT: Landvoigt – Daniel, B. Klimmek, Schulz, Cicek – K. Benner, Gelbrecht, Jueidi – Krause, Liebert, Sirmais.
SVP: Marschner – Vogel, Grimm, Böckelmann, Czeschel – Hackbarth – Witten, P. Schröder – Taritas – Wurst, Lie.

Preußen Reinfeld – TSV Pansdorf 1:0

Das letzte Spiel des Turniers verlief lange torlos. Erst in der Schlussminute erlöste Luca Thiel seine Preußen mit dem entscheidenden 1:0 per Kopf nach Hackbarth-Flanke. „Wir hatten deutlich weniger Tempo drin als im ersten Spiel, was sicherlich auch den vielen Wechseln geschuldet war. Wir hatten Probleme, gegen Pansdorf Lösungen zu finden. Sie haben sehr gut verteidigt, womit wir nicht gerechnet haben. Unterm Strich waren wir die bessere Mannschaft, hatten am Ende aber auch ein, zwei Mal Glück bei Kontern des TSV“, bilanzierte „Kalle“ Lorenz nach dem Spiel. TSV-Coach Thomsen sah seine Mannen auf Augenhöhe: „Wir haben uns gute Chancen herausgespielt. Trotz des späten Gegentors geht die Leistung in Ordnung."
SVP: Marschner – Pirch, Thiel, Böckelmann, Vogel – P. Schröder, Witten – Kelting, B. Schroeder – Heinze – Lie.
TSV: Stammer – Jalas, Gerlach, Knetsch, M. Manthe – Basse, Schult – Zimmermann, Miljic, Krüger – Denker

Die Abschluss-Statements der Verantwortlichen

Sven Tramm (SV Todesfelde): „Man hat gemerkt, dass unsere Jungs nach den zwei harten Trainingswochen kaputt sind. Uns fehlte heute das räumliche Sehen. Dennoch war wieder viel Bewegung drin, wobei uns noch der Rhythmus fehlt. Wir haben zwar noch einiges zu tun. Nichtsdestotrotz sieht das alles schon ganz gut aus"

Pascal Lorenz (SV Preußen Reinfeld): „Das Turnier war wieder eine runde Sache. Es war gut, gegen zwei völlig konträre Gegner zu testen. Wir konnten viel ausprobieren und sind nächstes Mal gerne wieder dabei. Es hat Spaß gemacht.“

Helge Thomsen (TSV Pansdorf): "Es war ein sehr gutes Turnier mit zwei guten Tests. Wir haben uns viel bewegt und erste Schritt in unserer Vorbereitung auf die Rückrunde gemacht. Die Verletzung von Dennis Schramm überschattet das alles natürlich.“

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