25. Juli 2018 / 14:01 Uhr

SV Todesfelde - Inter Türkspor Kiel im Video

SV Todesfelde - Inter Türkspor Kiel im Video

Markus Weber
Kieler Nachrichten
Kiels Abdullah Kalma (links) verliert nicht nur diesen Zweikampf gegen den Todesfelder Emanuel Bento, sondern auch die Partie. Der SVT siegte mit 2:0 und steht im Halbfinale.
Kiels Abdullah Kalma (links) verliert nicht nur diesen Zweikampf gegen den Todesfelder Emanuel Bento, sondern auch die Partie. Der SVT siegte mit 2:0 und steht im Halbfinale. © Markus Weber
Anzeige

Landespokal: 2:0-Sieg über Inter Türkspor Kiel

Anzeige

Im Fußball gibt es viele Weisheiten. Wie zum Beispiel die, die Harry Witt nach dem 0:2 (0:1) im Viertelfinale des Landespokals beim Oberliga-Rivalen SV Todesfelde bemühte. „Beim Fußball ist entscheidend, dass du das Runde in das Eckige schießt. Und dies ist uns heute nicht gelungen“, resümierte der sportliche Leiter von Inter Türkspor Kiel die 90 Minuten im Joda-Sportpark, die bei hochsommerlichen Temperaturen gestern Abend nicht nur Kurzweil boten, sondern vor allem auch ansehnlichen Fußball. Was nicht nur an den Todesfeldern lag, die zum zweiten Mal in Folge in die Vorschlussrunde des Landespokals einziehen konnten. „Auch wir haben eine Menge investiert“, sagte Witt.

Anzeige
SH-Pokal: SV Todesfelde - Türkspor Kiel

Spielerisch besaßen die Kieler Vorteile. Was ihnen aber fehlte, war eigentlich während der gesamten Spieldauer der Zug zum Tor. „Wir konnten uns in der ersten Halbzeit zwei, drei Chancen erspielen, sind dann aber kalt erwischt worden“, schilderte der 63-Jährige. Nach einer glänzenden Gelegenheit für Erdogan Cumur (15.) ließ Todesfeldes Zugang Henrik Sirmais (19./vom VfB Lübeck) aufblitzen, warum er den Oberliga-Sechsten aus der Vorsaison verstärken wird. Mit einer feinen Einzelleistung und einem satten Flachschuss brachte er die Hausherren in Führung. Sirmais war auch der Ausgangspunkt des Tores zum 2:0. Nach glänzender Vorarbeit von Emanuel Bento zwang er den Gäste-Keeper Justus Kaack zu einer verunglückten Parade. Der Torwart wehrte das Leder genau auf den Kopf von Eliakim-Mbila Kukanda ab, der zum 2:0 für die Elf von Trainer Sven Tramm traf. Tramm: „Wir sind überglücklich und stolz auf unsere Jungs.“