30. Oktober 2018 / 15:22 Uhr

SV Trent bleibt das Maß der Dinge in der Kreisliga

SV Trent bleibt das Maß der Dinge in der Kreisliga

Matthias Müller/Niklas Kunkel
Ostsee-Zeitung
Hauke Jordan (rot) vom SV Trent überwand in dieser Szene Loks Schlussmann, der Ball wurde aber auf der Linie noch abgefangen. 
Hauke Jordan (rot) vom SV Trent überwand in dieser Szene Loks Schlussmann, der Ball wurde aber auf der Linie noch abgefangen.  © Niklas Kunkel
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Tabellenführer gewinnt 4:1 gegen Verfolger ESV Lok Stralsund

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In der Fußball-Kreisliga Nord stieg am Wochenende das Spitzenspiel zwischen Spitzenreiter SV Trent und dem Verfolger ESV Lok Stralsund. Die erwartet spannende Partie blieb aber aus. Die Trenter hatten bis auf die ersten fünf Minuten das Spiel unter Kontrolle und gewannen verdient mit 4:1. „Das Team hat die Anweisungen gut umgesetzt. Wir wollten hinten kompakt stehen und dann schnell nach vorn spielen“, erklärt Trents Trainer und Innenverteidiger Matthias Gielow.

Das Spiel startete aber ganz anders. Gleich im ersten Angriff überspielte die ESV-Offensive den SVT und ging durch Robert Schiefner mit 1:0 in Führung. Aber nur eine Minute später stocherte Philipp Markow den Ball nach Querpass von Timmy Pawzik über die Linie zum 1:1 (4.). Danach hatten die Hausherren mehrfach die Chance zur Führung. Das lag besonders an der schlechten Zuordnung in Stralsunds Hintermannschaft und Problemen mit dem holprigen Platz. Der Versuch, kontrolliert nach vorn zu spielen, endete häufig mit Ballgewinn für Trent. „Unser etatmäßiger letzter Mann hat gefehlt. Deshalb mussten wir mit einem spielen, der die Position nicht kannte“, analysierte Lok-Trainer Oliver Gielow.

Es dauerte aber bis zur 33. Minute, bis die Hausherren eine ihrer Chancen nutzen konnten. Philip Pahl verwandelte einen Foulelfmeter. Zuvor hätte auch Stralsund in Führung gehen können, aber ein Kopfball landete an der Querlatte. Mit der knappen aber verdienten 2:1-Führung für Trent ging es in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel war der SVT schnell überlegen. Mit drei schnellen Pässen überspielten sie die Lok-Defensive, am Ende musste Philip Pahl nur noch zum 3:1 vollstrecken (55.). Jetzt gewannen die Gastgeber fast jeden Zweikampf und behielten in einem Spiel mit wenig Spielfluss die Oberhand.

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Es reichte aber nur noch für ein weiteres Tor. Trents bester Torjäger, Timmy Pawzik, traf in der 70. Minute zum 4:1-Endstand. Der SV Trent ließ danach gute Chancen aus, noch höher zu gewinnen. „Meine Mannschaft hat heute richtig Kampfgeist bewiesen und verdient gewonnen. Wir sind froh, dass wir gewinnen konnten, aber bis zum Ende ungeschlagen zu bleiben, wird in der Liga sehr schwer“, bilanzierte Trents Matthias Gielow. Und auch sein Gegenüber Oliver Gielow musste die Leistung des Gegners anerkennen: „Sie waren heute die bessere Mannschaft und haben absolut verdient gewonnen. Ich habe noch nie so einen chaotischen Auftritt meiner Mannschaft gesehen.“

Samtens zerfällt gegen Rambin, DSV geht unter

Durch den neunten Sieg in Serie hat der SV Trent fünf Punkte Vorsprung auf Platz zwei, auf dem weiter der ESV rangiert. Die Stralsunder haben aber nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Dritten SG Wittow. Die empfing im Norden der Insel den Tabellenfünften Blau-Weiß Baabe II. Die Gäste reisten mit großen Personalsorgen zur SG Wittow, die überlegen mit 3:0 gewann.

Parallel empfing der SV Neuenkirchen den Dreschvitzer SV. Zwischen den beiden Mannschaften gab es in der Vergangenheit schon einige heiße Duelle. Das letzte Spiel in Dreschvitz vor einigen Monaten wurde durch den Schiedsrichter vorzeitig abgebrochen. Die Dreschvitzer waren seit Langem mal wieder gut besetzt, ganz im Gegensatz zu den Gastgebern. Trotzdem erwischte der DSV einen rabenschwarzen Tag und ging mit 2:6 unter. Neuenkirchens Torjäger Patrick Ortmann erzielte einen Doppelpack und Robert Mundt gelangen sogar drei Tore.

Blau-Weiß Groß Kordshagen besiegte die SG Gustow deutlich mit 7:1. Dabei konnten die Gustower die Partie bis zur 52. Minute offen halten. Erst danach zündete der Gastgeber den Turbo: Hans Kopmann erzielte innerhalb von zehn Minuten einen Viererpack und so stand es nach einer knappen Stunde plötzlich 4:0. Kopmann erzielte insgesamt fünf Tore und schloss so in der Torjägerliste zum führenden Philip Wilhelm auf. Beide haben nun 12 Saisontore.

In der einzigen Partie am Sonntag ließ der SV Rambin Ortsnachbar SV Samtens keine Chance. Samtens leistete lange Gegenwehr, konnte nach 0:2-Rückstand noch ausgleichen (54.). Erst danach stellte Matthias Saathoff mit einem Hattrick innerhalb von sechs Minuten auf 5:2. Den 6:2 Endstand markierte Lukas Tröger. Im Duell der Reserven schoss Jens Roob in der 89. Minute den 3:2-Siegtreffer für den SV Prohner Wiek gegen Garz.

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