14. Mai 2019 / 12:43 Uhr

SV Tungendorf nimmt Kurs auf die Meisterschaft

SV Tungendorf nimmt Kurs auf die Meisterschaft

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
4:0 für Nortorf klingt deutlich. So eindeutig verlief die Partie aber nicht in allen Phasen. Hier zieht der Bargstedter Mattes Sievers (re.) am Nortorfer Fabian Jacobs vorbei.
4:0 für Nortorf klingt deutlich. So eindeutig verlief die Partie aber nicht in allen Phasen. Hier zieht der Bargstedter Mattes Sievers (re.) am Nortorfer Fabian Jacobs vorbei. © Reinhard Gusner
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Am 28. Spieltag in der Fußball-Verbandsliga West konnte der SV Tungendorf mit einem klaren 4:0-Heimsieg gegen Fetihspor Kaltenkirchen den Ausrutscher von Spitzenreiter SSC Phoenix Kisdorf (0:0 gegen die Kaltenkirchener TS) nutzen und die Tabellenspitze erobern. Das mit großer Spannung erwartete Derby zwischen Nortorf und TuS Bargstedt gewannen die Doege-Schützlinge aus Nortorf klar mit 4:0. Im Abstiegskampf musste Wasbek trotz einer couragierten Leistung gegen Todenbüttel eine herbe 1:2-Niederlage hinnehmen.

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PSV Neumünster II – WSV Tangstedt 0:2

Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Florian Janzen hielt der PSV gut mit. Doch nach Wiederanpfiff traf Jonas Kaczenski für die Gäste. Alle Bemühungen der Platzherren waren vergebens, da der WSV gut verteidigte. Tarek Leon Pressel machte mit seinem Treffer in der 84. Minute den Sieg der Tangstedter perfekt.

SV Tungendorf – Fetihspor Kaltenkirchen 4:0

Perfekter Start für die Heimelf, denn Kristof Lüth stellte mit seinem Doppelschlag (18, 29.) frühzeitig die Weichen auf Sieg. Julien Huber (42.) legte nach. „Das haben wir bis zur Halbzeit wirklich gut gemacht“, freute sich SVT-Coach Marco Frauenstein. Mit viel Druck kamen die Frauenstein-Schützlinge aus der Halbzeit und Mannschaftskapitän Andreas Stölting gelang in der 52. Minute das 4:0. „Da war es dann endgültig entschieden. Wir haben weiterhin gut nach vorne gespielt, ohne noch großartig Torchancen zu kreieren. Ich hoffe, dass wir jetzt noch sechs Punkte einfahren und den Meistertitel feiern können“, konstatierte Frauenstein.

SV Wasbek – SV GW Todenbüttel 1:2

Trotz einer starken Vorstellung stehen die abstiegsbedrohten Platzherren ohne Punkte da. Mohammed Al Hari (19.) schockte die Zmijak-Elf in der 19. Minute mit seinem Tor. Bis dahin haben wir das Spiel voll unter Kontrolle, wir versäumen es nur, unsere Chancen zu verwerten“, sagte SVW-Coach Mariusz Zmijak. SVW-Abwehrakteur Marek Brozy (30.) gelang der vielumjubelte Ausgleich. Mit der zweiten Torchance brachte Marten Reimers (82.) die Grün-Weißen wieder in Front. „Es ist schon bitter. Viel mehr Torchancen haben meine Jungs nicht zugelassen. Trotz der Niederlage war es ein tolles Spiel von uns“, sagte Zmijak.

TuS Nortorf – TuS Bargstedt 4:0

Es bleibt dabei. Für den TuS Bargstedt gibt es gegen Nortorf nichts zu holen. Fabian Jacobs brachte die Hausherren per Foulelfmeter in diesem rassigen Derby kurz vor dem Halbzeitpfiff in Führung. Die Bargstedter drängten ab der 46. Minute auf den Ausgleich, doch der eingewechselte Marvin Sievertsen (65.) besorgte zur rechten Zeit das 2:0. „Das Spiel hätte zu diesem Zeitpunkt kippen können“, gab TuSN-Coach Fabian Doege zu. Wiederum Sievertsen (74.) und Benjamin Butenschön (83.) stellten die Machtverhältnisse mit ihren Treffern klar. „Am Ende war es doch ein überzeugender Sieg von uns. Ich bin zufrieden“, so Doege abschließend.

SG Geest 05 – SG Padenstedt 3:5

Fußballherz was willst du mehr? Acht Tor bekamen die Zuschauer zu sehen. Pascal Schnoor brachte die Padenstedter nach 35 Sekunden mit einem Traum-Volleyschuss in Führung. „Tor des Monats“, so sein Trainer Christoph Beck. Nilas Kracht (23.) erhöhte. Eine Schwächephase der SGP nutzte 05-Top-Torjäger Andre Köller (44.) zum Anschluss. SGP-Mittelfeldakteur Hannes Kracht (58.) sorgte mit seinem Eigentor sogar für den Ausgleich. Angestachelt von seinem Fauxpas sorgte Kracht selbst mit einem Doppelpack (59., 62.) für Wiedergutmachung. Bruder Nilas Kracht (HE., 72.) erhöhte auf 5:2, bevor Jan Kuhrt (FE., 87.) lediglich noch der Anschlusstreffer gelang. „Unser Aufwand wurde endlich einmal belohnt. Ich bin mit allen Mannschaftsteilen zufrieden. Trotz der drei Gegentreffer auch mit meinem Keeper Matthias Stichert “, betonte Christoph Beck.

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