03. April 2018 / 16:06 Uhr

Türkay Spor Garbsen verspielt Drei-Tore-Führung - in zehn Minuten! (mit Galerie!)

Türkay Spor Garbsen verspielt Drei-Tore-Führung - in zehn Minuten! (mit Galerie!)

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Niyazi Sarier (Garbsen) liegt am Boden. Christoph Rischker hilft ihm hoch.
Niyazi Sarier (Garbsen) liegt am Boden. Christoph Rischker hilft ihm hoch. © Rico Person
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In der 84. Minuten sah es für den SV Türkay Spor Garbsen nach einer klaren Sache gegen den TuS Harenberg aus. Ein Polster von drei Toren sei dank. Doch in der 94. Minute war die harenberger Aufholjagd plötzlich perfekt. „Unglaublich, mein Puls ist auf 180“, kommentierte Gäste-Coach Bernd Biank.

Bis zur 86. Minute schien der SV Türkay Spor auf bestem Weg, den vierten Saisonsieg einzufahren. Das Schlusslicht der Bezirksliga 2 führte zu diesem Zeitpunkt daheim mit 4:1. Was sollte da noch anbrennen? Doch der TuS Harenberg schlug in den letzten hitzigen Minuten der Partie dreifach zu – 4:4 (2:0) hieß es bei Abpfiff. „Unglaublich, mein Puls ist auf 180“, kommentierte Gäste-Coach Bernd Biank.

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Bilder vom Spiel der Bezirksliga 2 zwischen dem SV Türkay Spor Garbsen und dem TuS Harenberg

Ilkay-Atilla Gültekin (Garbsen, links) jubelt über seinen Treffer zusammen mit Veli Dasdemir. Zur Galerie
Ilkay-Atilla Gültekin (Garbsen, links) jubelt über seinen Treffer zusammen mit Veli Dasdemir. ©

​"Die Bälle sind durchgerutscht"

Wie das Spiel so kippen konnte? „Gute Frage!“ - entgegnete Türkay-Trainer Ergin Ecir ratlos. Harenberg habe zum Ende hin mächtig Druck gemacht. „Wir haben uns hinten reindrängen lassen und die Bälle sind durchgerutscht.“ Eine wirkliche Erklärung hat Ecir nicht, es sei halt passiert. Seinen Spielern könne er keinen Vorwurf machen, „die Jungs haben nach dem jüngsten 0:12 gegen den TuS Davenstedt eine prima Reaktion gezeigt.“

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„Dann nahm das Unheil seinen Lauf“


Niyazi Sarier (12.), Ilkay Gültekin (33.) und Veli Dasdemir (72.) schossen die vermeintlich beruhigende 3:0-Führung für Türkay Spor heraus. Pascal Biank traf zum Anschluss für die Gäste (81.). Mit dem 4:1 durch Sarier per Strafstoß schien die Sache endgültig gelaufen (84.). „Dann nahm das Unheil seinen Lauf“, formulierte Ecir. Wiederum Pascal Biank (86.) sowie Marek Gilke vom Punkt (90.) brachten den TuS heran. In der Nachspielzeit bescherte Steffen Quambusch (90.+4.) den Gästen das Remis. „Ich bin super zufrieden“, konstatierte Coach Biank, „erst haben wir den Kampf nicht angenommen, aber zum Schluss sind wir etwas glücklich doch noch zu unserem angepeilten Punkt gekommen.“

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