10. September 2021 / 06:30 Uhr

SV Warnemünde bittet zum Flutlicht-Kick – Lokalduell steigt in Kühlungsborn

SV Warnemünde bittet zum Flutlicht-Kick – Lokalduell steigt in Kühlungsborn

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Marc Benduhn (v.) bei einer Offensivaktion des SV Warnemünde.
Marc Benduhn (v.), hier in einem Duell gegen den MSV-Kicker Sönke Ehrig vor eineinhalb Jahren, will mit dem SV Warnemünde den Aufwärtstrend fortsetzen. © Johannes Weber
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Die Teams der Region Rostock haben am 4. Spieltag der Fußball-Verbandsliga schwere Aufgaben vor sich. Den Auftakt macht am Freitagabend der SV Warnemünde mit dem Heimspiel gegen den Malchower SV.

Selbstbewusst will sich der SV Warnemünde am Freitagabend (Anstoß: 19 Uhr) in der Fußball-Verbandsliga präsentieren. Das fordert vor allem Trainer Eckerhard Pasch im Heimspiel gegen den Malchower SV von seiner Elf. „Wir gehen fast mit voller Kapelle in diese Partie. Wir haben zuletzt zweimal gewonnen und wollen etwas Zählbares holen", sagt der 63-Jährige. Er muss nur auf Neuzugang Markus Krohn verzichten, der sich im Training unterhalb der Woche einen Muskelfaserriss zugezogen hat.

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Die vergangenen beiden Pflichtspiele konnten die Warnemünder für sich entscheiden. Nach dem 3:1-Erfolg in der Liga bei der SG Aufbau Boizenburg folgte am vergangenen Wochenende der 5:1-Sieg im Pokal beim Landesligisten SV Blau Weiß Polz. Aber Achtung: auch die Malchower kommen mit Rückenwind. Die MSV-Kicker gewannen ihre vergangenen drei Begegnungen.

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„Die Malchower haben gerade im Pokal gegen Anker Wismar (3:0, d. Red.) ein gutes Ergebnis erzielt. Wir gehen mit sehr viel Respekt an diese Aufgabe", kommentiert Pasch, der mit dem Start von vier Punkten in drei Spielen leben kann. Nur im Heimspiel gegen den FC Förderkader (1:3) hätte er sich noch einen Zähler mehr gewünscht.

Gerade mal erst einen Zähler eingefahren hat der FSV Bentwisch. Der Aufsteiger hat sich nach dem Start eine bessere Ausbeute erhofft. Gerade die vergangene 1:4-Niederlage in der Liga gegen den FSV Kühlungsborn zeigte Wirkung bei den Rand-Rostockern. Die Bentwischer führten danach viele Gespräche und zeigten im Pokalheimspiel gegen den Ligakonkurrenten SV Waren mit dem 4:0 eine Trotzreaktion. Den Schwung wollen die FSV-Kicker auch in das Auswärtsspiel am Sonnabend um 14 Uhr beim 1. FC Neubrandenburg mitnehmen.

FSV Kühlungsborn gegen SV Pastow: es dürfte eng werden

Guten Mutes gehen auch der FSV Kühlungsborn und SV Pastow am Sonntag (14 Uhr) in ihr Duell. Auf dem Sportplatz in Kühlungsborn Ost treffen beide Lokalrivalen aufeinander. FSV-Coach René Schultz erwartet ein enges Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden würden. „Wir wollen zunächst aus einer sicheren Defensive heraus agieren. Die Pastower haben mit dem Sieg im Pokal gegen MSV Pampow sehr viel Rückenwind."

Die Kühlungsborner und Pastower haben sich in der Vergangenheit immer intensive und umkämpfte Duelle geliefert. Schultz hat seine Mannschaft in dieser Woche unter anderem das Verteidigen von Standardsituationen trainieren lassen. „Die Pastower haben viele robuste Spieler, aber auch wir können auf anderen bei Standards etwas ausrichten", meint der 38-Jährige. Er wird im Heimspiel auf Alexander Fogel (beruflich verhindert), Tim Schmitt (schwere Knieverletzung) und Lukas Werner (hat sich wieder eine Zerrung geholt) verzichten. Zudem wackelt der Einsatz von Felix Moritz, der angeschlagen sein soll.


FC Schönberg gegen FC Förderkader zum zweiten Mal innerhalb einer Woche

Das zweite Sonntagsspiel steigt um 14 Uhr zwischen dem FC Schönberg und dem FC Förderkader René Schneider. Kurios: beide Teams standen sich erst vor einer Woche in der zweiten Landespokalrunde an gleichem Ort gegenüber. Die Rostocker setzten sich mit 2:1 durch und wollen das Erfolgserlebnis wiederholen. Das Gefühl eines Sieges im Palmberg-Stadion kennt der Förderkader seit Kurzem, doch die Schönberger werden versuchen, das zu verhindern.