21. Januar 2022 / 10:57 Uhr

SV Warnemünde unter Zugzwang

SV Warnemünde unter Zugzwang

Ben Brümmer
Ostsee-Zeitung
Will auch am Wochenende wieder voll zuschlagen: SVW-Mittelblocker Sören Schröder (v.).
Will auch am Wochenende wieder voll zuschlagen: SVW-Mittelblocker Sören Schröder (v.). © ABACH
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Zweitliga-Volleyballer wollen nach misslungenen Rückrundenauftakt gegen Kellerteams auf Punktejagd gehen. SVW-Sprecher Stark warnt vor Gegnern.

Gleich doppelt im Einsatz sind am Wochenende die Volleyballer des SV Warnemünde. Sie gastieren in der 2. Bundesliga Nord zunächst morgen bei Schlusslicht VCO Berlin. Einen Tag später empfängt das Team von Coach Jozef Janosik in der Rostocker Ospa-Arena den Tabellenvorletzten SV Lindow-Gransee (16 Uhr). „Wir stehen unter Zugzwang. Das Ziel ist es, beide Spiele zu gewinnen“, macht SVW-Sprecher Michael Stark deutlich.

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Nach dem misslungenen Rückrundenauftakt, bei dem die Hanseaten vor Wochenfrist mit 2:3 im Tiebreak gegen Humann Essen unterlagen, greift der Tabellensechste nun voll an. „Das Team hat sich die Niederlage zu Herzen genommen“, versichert Stark. „Alle sind voll motiviert und geben im Training ordentlich Gas.“

Das Zweitligateam des SV Warnemünde für die Volleyball-Saison 2021/22

Jan-Philipp Krabel (204 cm, Diagonal) Zur Galerie
Jan-Philipp Krabel (204 cm, Diagonal) ©

Der Warnemünder Teamsprecher weiß: „Wir stehen unter Zugzwang. Das setzt uns zusätzlich unter Druck.“ Trotz des aktuellen Tabellenstandes warnt Stark vor den Hauptstadt-Volleyballern vom VCO Berlin: „Sie sind als Team mehr und mehr zusammengewachsen.“ Auch die Brandenburger aus Lindow-Gransee seien ein eingespieltes Team, das aufgrund von Verletzungen und Corona-Ausfällen mehrfach zurückgeworfen wurde. Stark: „Bei voller Kapelle dürfen wir sie nicht unterschätzen.“