02. Juli 2020 / 14:08 Uhr

SVB-Ikone Almedin Civa übernimmt Traineramt beim 1. FC Lok Leipzig

SVB-Ikone Almedin Civa übernimmt Traineramt beim 1. FC Lok Leipzig

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
SVB-Trainer Almedin Civa.
Almedin Civa stand von 2017 bis 2019 als Trainer beim SV Babelsberg 03 in der Verantwortung. © Jan Kuppert
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Regionalliga Nordost: Ein Jahr nach seinem Abschied beim SV Babelsberg 03 hat der 48-Jährige eine neue sportliche Herausforderung angenommen.

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Neuer Job für Almedin Civa: Der ehemalige Spieler, sportliche Leiter und Coach des SV Babelsberg 03 übernimmt zur kommenden Saison die Geschicke bei Babelsbergs Regionalliga-Rivalen 1. FC Lok Leipzig und wird dort als Trainer und Sportlicher Leiter in Personalunion tätig sein. Das bestätigten die Probstheidaer, die im Relegations-Rückspiel zum Aufstieg in die 3. Liga am Dienstag am SC Verl gescheitert sind, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz.

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In Bildern: Der 47-Jährige beendete am Ende der Saison 2018/19 seine Tätigkeit als Trainer und Sportlicher Leiter beim Regionalligisten.

Klickt euch durch die Galerie der Karriere von Almedin Civa beim SV Babelsberg 03. Zur Galerie
Klickt euch durch die Galerie der Karriere von Almedin Civa beim SV Babelsberg 03. ©

Seit 1999, als Civa vom KFC Uerdingen erstmals an den Babelsberger Park wechselte, prägte der 48-jährige Bosnier den Potsdamer Verein zunächst als Spieler – mit einer Unterbrechung von viereinhalb Jahren – und später als sportlicher Leiter sowie Trainer der ersten Mannschaft wie kein Zweiter. Dementsprechend emotional fiel im vergangenen Mai die Verabschiedung des zweifachen Familienvaters aus, der sich sogar ins Goldene Buch der Stadt Potsdam eintragen durfte und nach einem Jahr Pause jetzt ein neues Engagement gefunden hat. Bei Lok ist Civa, der einen Einjahres-Vertrag unterschrieben hat, kein Unbekannter. 2003 trug er für eine Halbserie das Trikot des Lok-Vorgängers VfB Leipzig, bevor er sich für den Rest der Saison zum Lokalrivalen FC Sachsen verabschiedete.

Wolfgang Wolf wird den Verein hingegen verlassen. Der Sportdirektor, der nach dem Abgang von Björn Joppe auch das Traineramt übernahm, verlängert seinen Ein-Jahres-Vertrag nicht.