27. April 2019 / 18:19 Uhr

SVE Comet Kiel schlägt die SSG Rot-Schwarz Kiel

SVE Comet Kiel schlägt die SSG Rot-Schwarz Kiel

Michael Felke
Kieler Nachrichten
SVE-Coach Mark Hungerecker bleibt mit seinem Team Spitzenreiter TSV Kronshagen auf den Fersen.
SVE-Coach Mark Hungerecker bleibt mit seinem Team Spitzenreiter TSV Kronshagen auf den Fersen. © Uwe Paesler
Anzeige

Einen verdienten 2:1-Erfolg fährt der SVE Comet Kiel auf eigenem Platz gegen den Lokalrivalen SSG Rot-Schwarz Kiel ein und sichert sich drei wichtige Punkte im Kampf um die Verbandsliga-Meisterschaft.

Anzeige
Anzeige

Allerdings hatte der Gastgeber anfangs viel Glück. Die frechen Gäste, die schnell in die Spitze spielten, hatten durch Kristof Koop (2., Latte) und einen Freistoß von Dennis Kowski, den SVE-Torwart Martin Hering aus der linken unteren Ecke fischte (4.), sehr gute Gelegenheiten, in Führung zu gehen. Comet wurde erst wach, als Robin Ziesecke einen fragwürdigen Handelfmeter zum 1:0 für die Hausherren nutzte (13.). Nur fünf Minuten später erhöhte der SVE Comet Kiel auf 2:0. Einen Sahnepass über 40 Meter von Ziesecke lupfte Janneck Rassmanns über Torwart Bent Kalbhenn zum 2:0. Und es war sogar das 3:0 drin, als Ziesecke aus 20 Meter nur den Pfosten traf (22.).

„Die haben eine halbe Chance und machen zwei Tore. Eigentlich müssen wir führen. Wir haben aber das Glück nicht“, meinte RS-Trainer Ole Jacobsen, dessen Team zwar spielerisch unterlegen war, aber immer wieder versuchte, Nadelstiche zu setzen. Der bärenstarke Marc Kirchhoff, der ein enormes Laufpensum absolvierte, nutzte einen SVE-Fehler zum Anschlusstreffer für die Gäste (34.).

Im zweiten Abschnitt spielte fast nur noch Comet. Die Entscheidung lag in der Luft, doch ein Tor wollte nicht fallen. Elias Taoud (49., 86.), Rassmanns (63.), Ziesecke (76.) und Serhat Ortac (81.) vergaben mitunter kläglich. „Wir haben es unnötig spannend gemacht. Wir haben zu hektisch nach vorne gespielt, statt mal Ruhe rein zu bringen“, sprach SVE-Trainer Mark Hungerecker von einem verdienten Sieg. Jacobsen hingegen machte seiner ersatzgeschwächten Mannschaft für den gezeigten Kampfgeist ein großes Kompliment.

Mehr Fußball aus der Region

Alle bisherigen Helden der Woche findet ihr auf einen Blick in unserer Bildergalerie:

Ausgelassene Stimmung bei Stephanie Hofmann und ihrem Trainer Frank Weschke nach dem Siegtreffer. Die Kielerin ist die Heldin der Woche des 17.- 19. Mai. Zur Galerie
Ausgelassene Stimmung bei Stephanie Hofmann und ihrem Trainer Frank Weschke nach dem Siegtreffer. Die Kielerin ist die Heldin der Woche des 17.- 19. Mai. ©
Anzeige

ANZEIGE: 50% auf dein Winter-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Kiel
Sport aus aller Welt