16. Februar 2020 / 17:02 Uhr

Svenja Huth: Tor-Premiere vor dem Wiedersehen mit Turbine

Svenja Huth: Tor-Premiere vor dem Wiedersehen mit Turbine

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Jubel nach dem ersten Bundesliga-Tor für Wolfsburg: VfL-Nationalspielerin Svenja Huth traf am Freitag beim 5:2-Sieg in Hoffenheim.   
Jubel nach dem ersten Bundesliga-Tor für Wolfsburg: VfL-Nationalspielerin Svenja Huth traf am Freitag beim 5:2-Sieg in Hoffenheim.    © imago images/foto2press
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Frauenfußball-Bundesliga: Nach dem 5:2-Sieg in Hoffenheim geht es für Spitzenreiter VfL Wolfsburg bereits am Freitag weiter - gegen den Ex-Klub von Svenja Huth.

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Vor der Winterpause kam sie nur auf fünf Liga-Einsätze, jetzt ist Svenja Huth wieder fit – und hatte am Freitag besonderen Grund zur Freunde: Die Nationalspielerin des Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg erzielte beim 5:2-Auswärtssieg bei Verfolger 1899 Hoffenheim ihr erstes Ligator für Tabellenführer – und freut sich jetzt auf der Wiedersehen mit ihrem Ex-Klub.

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Die 29-Jährige kam im Sommer ablösefrei, immer wieder hatten Verletzungen die Vize-Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft zur Pause gezwungen. Das Tor jetzt tat darum „sehr gut“, so die Offensivspielerin nach Abpfiff im Interview auf Eurosport. Und fügte hinzu: „Ich freue mich, dass ich getroffen habe. Ewa Pajor hat sich gut im Eins-gegen-Eins durchgesetzt und ich habe ein bisschen spekuliert, dass die Torhüterin den Ball abprallen lässt. Das ist passiert und ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und konnte einnetzen.“

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Viel Zeit zum Ausruhen gibt es nach dem gewonnen Top-Spiel aber nicht, denn das nächste steht direkt das nächste Duell vor der Tür. Kommenden Freitag empfängt der Spitzenreiter Turbine Potsdam (am Sonntag 5:0 gegen Köln) im AOK Stadion (19.15 Uhr, live auf Eurosport). Für Huth eine besondere Partie. Vier Jahre lang kickte sie in Brandenburg, ehe sie zum VfL wechselte. Huth: „Ich hatte viele schöne Jahre in Potsdam und der Abschied ist nicht leicht gefallen. Trotzdem habe ich mich in Wolfsburg gut eingelebt und fühle mich hier sehr wohl.“ Sie freue sich auf viele bekannte Gesichter, betonte aber auch: „Für 90 Minuten ruht dann die Freundschaft!“

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg war ebenfalls in Sinsheim und beobachtete genau. Sie freue sich, „dass Svenja jetzt auch zurück in unser Team kommt. Sie ist mit Alexandra Popp Kapitänin und eine Führungsspielerin. Ich weiß, dass sie sehr gelitten hat in der Zeit.“ Gerade das Highlight-Spiel in Wembley gegen England vor 78.000 Zuschauern, was die DFB-Elf mit 2:1 für sich entscheiden konnte, „hat sie leider verpasst. Aber es gibt ein Rückspiel und da muss sie dabei sein!“

Als nächstes folgt aber erst einmal der Algarve-Cup für die DFB-Auswahl, die nach fünf Jahren erstmals wieder an dem Turnier in Portugal teilnimmt. Auftaktgegner für Huth und Co., ist am 4. März Schweden mit Huths Wolfsburger Kolleginnen Hedvig Lindahl, Fridolina Rolfö und Madelen Janogy.