09. Oktober 2019 / 19:11 Uhr

Svenja Huth wird dem VfL Wolfsburg länger fehlen

Svenja Huth wird dem VfL Wolfsburg länger fehlen

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Svenja Huth wird dem VfL Wolfsburg länger fehlen als erhofft
Svenja Huth wird dem VfL Wolfsburg länger fehlen als erhofft © Tim Schulze
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Nach der Länderspielpause geht es für den Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg zurück in den Liga-Alltag: Am Freitag gastiert die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch bei Aufsteiger 1. FC Köln. Eurosport überträgt die Partie live.

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Seit dieser Saison überträgt der Sportsender jeden Freitagabend ein Top-Spiel der Frauen-Bundesliga - nun auch erstmals den VfL Wolfsburg. Der Meister geht als klarer Favorit in die Partie beim Aufsteiger 1. FC Köln, die Vorbereitung gestaltete sich allerdings schwierig. Von den 14 Akteurinnen, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren, spielten fast alle zweimal über 90 Minuten, kamen erst am Mittwoch wieder in Wolfsburg an. "Wir haben Donnerstagmorgen ein gemeinsames Training und reisen dann direkt nach Köln", so Lerch, der eine Rotation am Freitag nicht ausschließt. "Wir müssen die Belastung beachten und die Spielerinnen, die weiter hier trainiert haben, haben sich natürlich angeboten."

Die Liste der Verletzten ist weiterhin lang. Eine Hiobsbotschaft gab es für Svenja Huth (Innenbandverletzung im linken Knie), der Heilungsprozess verläuft nicht wie geplant. Die deutsche Nationalspielerin verkündete auf ihrem Instagram-Profil: "Ich brauche noch ein bisschen mehr Zeit für mein Knie, um bald wieder auf dem Platz zu stehen." Laut Lerch könne man mit weiteren "drei bis vier Wochen rechnen. Wir müssen ihr mehr Zeit geben." Bitter, denn den Wolfsburgerinnen stehen Hammer-Wochen bevor: In der Liga geht es unter anderem gegen Frankfurt, Essen, Freiburg und zweimal binnen weniger Tage im DFB-Pokal (16. November) und in der Liga (24. November) gegen Bayern München. Auch Almuth Schult (Schulter-OP) und Kristine Minde (Muskelverletzung) fallen weiterhin aus, Sara Doorsoun (Sehnenverletzung) hat zumindest wieder mit einem individuellen Programm das Training aufgenommen.

Frauen-Bundesliga: VfL Wolfsburg - USV Jena

Bilderbogen vom Sieg der Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gegen Jena. Zur Galerie
Bilderbogen vom Sieg der Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gegen Jena. © Boris Baschin
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Durch die Ausfälle kamen andere Spielerinnen, wie beispielsweise Ingrid Engen, zu mehr Spielzeit: "Die Spielerinnen, die verletzt sind, haben nun mal auch alle den Anspruch, in der Startelf zu stehen. Ich finde es klasse, dass wir das kompensieren können, deswegen haben wir ja auch so einen großen Kader." Engen, die als Talent zum VfL gekommen war und langsam an das Niveau herangeführt wurde, spielte in den letzten drei Ligaspielen über die volle Distanz und verbessert sich stetig: "Sie hat das sehr gut gemacht und war aktiv im Spielgeschehen beteiligt. Sie fordert viele Bälle und ist mental sehr stark." Aber: "Wir fordern Woche für Woche dieses Level. Das ist ihr am Anfang vielleicht etwas schwergefallen. Jetzt hat sie einen ganz guten Rhythmus, spielt auch in der Nationalmannschaft regelmäßig."

Und dort zeigte sie sich vor allem selbstbewusst, steuerte beim 13:0-Sieg der Norwegerinnen in der EM-Quali gegen Färöer einen sehenswerten Treffer bei. Als Torschützin erfolgreich war auch VfLerin Fridolina Rolfö, die beim 7:0 der Schwedinnen gegen die Slowakei zum Endstand traf.

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