23. Oktober 2020 / 14:26 Uhr

SVG Göttingen gastiert beim MTV Wolfenbüttel

SVG Göttingen gastiert beim MTV Wolfenbüttel

Filip Donth
Göttinger Tageblatt
So soll es wieder sein: Die SVG-Spieler möchten in Wolfenbüttel jubeln.
So soll es wieder sein: Die SVG-Spieler möchten in Wolfenbüttel jubeln. © Swen Pförtner
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Oberliga-Aufsteiger SVG Göttingen möchte so schnell wie möglich zurück in die Erfolgsspur, nachdem die Mannschaft am siebten Spieltag die erste Niederlage der Saison kassiert hatte.

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Dennis Erkner stand in dieser Woche vor einer neuen Aufgabe. Erstmals in dieser Saison musste der Trainer der SVG Göttingen mit seiner Mannschaft eine Niederlage aufarbeiten. Der Höhenflug des Aufsteigers fand nach sechs ungeschlagenen Spielen hintereinander am vergangenen Wochenende mit der 3:4-Pleite gegen Tündern sein vorzeitiges Ende. „Das war auf jeden Fall ein Stimmungsdämpfer. Die Jungs sind sehr hart mit sich ins Gericht gegangen“, sagt Erkner. „Gegen Tündern haben in den entscheidenden Momenten ein paar Prozentpunkte gefehlt. Obwohl die Niederlage unglücklich war, haben wir sie uns selbst zuzuschreiben.“

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Der Trainer ruft aber in Erinnerung: „Jeder hätte es gekauft, wenn man uns gesagt hätte, wir verlieren das erste Spiel erst am siebten Spieltag. Das bislang Geleistete ist ausgezeichnet.“ Und darauf wollen die Göttinger nun weiter aufbauen. Am Sonnabend gastiert die SVG beim MTV Wolfenbüttel (15 Uhr). Der kommende Gegner verließ den Platz in der Oberliga-Staffel Hannover/Braunschweig bislang nur ein einziges Mal als Sieger, teilte dreimal die Punkte und verlor dreimal.

Gegen BW Tündern hat die SVG Göttingen die erste Niederlage der Saison kassiert. Zur Galerie
Gegen BW Tündern hat die SVG Göttingen die erste Niederlage der Saison kassiert. © Swen Pförtner

"Eine Frage der Zeit, bis der Knoten aufgeht"

Erkner will sich davon aber nicht täuschen lassen, erklärt sich den vergleichsweise schwachen Saisonstart von Wolfenbüttel mit dem großen personellen Umbruch innerhalb der Mannschaft: „Es ist nachvollziehbar, dass nicht direkt alles glatt läuft, wenn man viele neue Komponenten hat.“ Wolfenbüttel habe dennoch „eine richtig gute Truppe zusammen“, betont der SVG-Coach. „Von den Einzelspielern her haben sie mehr Potenzial, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis der Knoten aufgeht.“ Er habe aber nichts dagegen, wenn es damit am Sonnabend noch nichts wird, scherzt Erkner.

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Auf Seiten der SVG fallen für das Spiel in Wolfenbüttel Patrick Hofmann, Alexander Kern und Rolf-Hendrik Ziegner aus. Hinter einigen weiteren Spielern stand vor dem Abschlusstraining am Freitag noch ein Fragezeichen. Ligakonkurrent FC Eintracht Northeim empfängt am Sonntag Spitzenreiter 1. FC Germania Egestorf-Langreder im Gustav-Wegner-Stadion (14 Uhr).