13. Januar 2021 / 12:06 Uhr

SVG Göttingen verlängert Vertrag mit Dennis Erkner

SVG Göttingen verlängert Vertrag mit Dennis Erkner

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Hat für eine weitere Saison unterschrieben: SVG-Trainer Dennis Erkner.
Hat für eine weitere Saison unterschrieben: SVG-Trainer Dennis Erkner. © Swen Pförtner
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Weichen stellen und Signale setzen: Mit der Weiterverpflichtung von Trainer Dennis Erkner blicken die Verantwortlichen der SVG Göttingen schon jetzt auf die Saison 2021/22.

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Dennis Erkner wird auch die vierte Saison in Folge an der Seitenlinie des Fußball-Oberligisten SVG Göttingen stehen. Das hat der Verein am Dienstagabend bekannt gegeben. Beide Seiten haben sie auf eine Verlängerung des bestehenden Kontraktes um ein Jahr bis zum 30. Juni 2022 geeinigt.

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Seit dem 1. Juli 2018 ist Erkner am Sandweg verantwortlich für die erste Herrenmannschaft. Mit seinem Team schaffte er als „Corona-Meister“ in der Saison 2019/20 den Aufstieg in die Oberliga. „In der jetzigen Zeit ist es wichtiger denn je, frühzeitig aufzuzeigen, wie unser Weg weitergeht. Unser wird gemeinsam mit Dennis weitergehen. Wir sind wirklich stolz und glücklich darüber, dass wir einen solch’ tollen Trainer und Menschen weiterhin an uns binden können“, sagt Thorsten Tunkel, stellvertretender Vorsitzender und sportlicher Leiter der SVG.

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„Das waren die kürzesten Vertragsverhandlungen, die ich je hatte“, berichtet Erkner. Ihm liege viel daran, dass der Verein mit seiner Zusage nun Planungssicherheit habe und auf die Spieler im Kader und zukünftige Neuverpflichtungen zugehen könne.



„Im Moment liegt alles auf Eis. Wir hatten im Winter den einen oder anderen Spieler, der sich uns anschließen wollte. Darauf haben wir aber verzichtet. Das wäre in dieser Situation das falsche Signal gegenüber den Mitgliedern gewesen, die nach wie vor ihren Beitrag zahlen“, sagt Erkner. Zum letzten Mal hat er seine Spieler bei der 0:2-Heimniederlage gegen den MTV Gifhorn am 1. November gesehen. „Wir halten uns gemeinsam über eine App fit, dazu kommen noch individuelle Aufgaben aus anderen Bereichen. Aber natürlich fehlt das Gemeinschaftsgefühl komplett. Keiner hat den Hauch einer Ahnung, wie es weitergehen wird.“ Eigentlich hätten die Schwarz-Weißen am 30. Januar wieder starten sollen, dann hätte ein Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn in Tündern auf dem Plan gestanden.