16. Oktober 2020 / 11:52 Uhr

SVHU fuhr einen Pflichtsieg im Landespokal ein

SVHU fuhr einen Pflichtsieg im Landespokal ein

Nils Göttsche
Kieler Nachrichten
Die Hamburgerin Malena Watzlawik kann Dana Marquardt nicht stoppen, die mit dem SV Henstedt-Ulzburg am Sonntag in der Regionalliga gegen ATS Buntentor Bremen spielt.
Die Hamburgerin Malena Watzlawik kann Dana Marquardt nicht stoppen, die mit dem SV Henstedt-Ulzburg am Sonntag in der Regionalliga gegen ATS Buntentor Bremen spielt. © Nils Göttsche
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Am Sonntag spielen die Fußballerinnen des SV Henstedt-Ulzburg in der Regionalliga gegen ATS Buntentor aus Bremen.

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Vor dem Anpfiff, der um 14 Uhr auf dem Sportplatz am Schäferkampsweg ertönen soll, wird die Mannschaft von Trainer Christian Jürss nachträglich für den Staffelsieg in der vergangenen Saison ausgezeichnet. Beim Abbruch der Runde führten die Henstedt-Ulzburgerinnen die Tabelle überlegen an. Die Jürss-Elf ist verheißungsvoll in das Unternehmen Titelverteidigung gestartet. Nach Siegen gegen die TSG Burg Gretesch (6:2) und beim Hamburger SV (3:1) steht die Mannschaft in der Vorrundenstaffel A gleich wieder an der Spitze.

Der Weg in die Meisterrunde ist vorgezeichnet, obwohl Coach Jürss bei weitem nicht die Bestbesetzung aufbieten kann. „Aktuell fehlen neun Spielerinnen“, sagt Jürss ohne zu klagen. „Unser Kader ist zum Glück qualitativ breit aufgestellt.“ Auf der Verletztenliste wird für lange Zeit auch Vera Homp stehen. Die Blessur, die sie sich gegen Burg Gretesch zugezogen hat, wurde als Wadenbeinbruch diagnostiziert. Dazu ist das Syndesmoseband am Sprunggelenk angerissen.

Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Dmitrijus Guscinas spielte zwar auch in Paderborn, Osnabrück, Koblenz und an der Seite von Mario Gomez bei VfB Stuttgart II, aber den nachhaltigsten Eindruck hat der Stürmer bei Holstein Kiel hinterlassen. Während seiner zwei Aufenthalte in Kiel (1999-2003 und 2007-2010) erzielte Guscinas 85 Tore in 210 Spielen. Zur Galerie
Dmitrijus Guscinas spielte zwar auch in Paderborn, Osnabrück, Koblenz und an der Seite von Mario Gomez bei VfB Stuttgart II, aber den nachhaltigsten Eindruck hat der Stürmer bei Holstein Kiel hinterlassen. Während seiner zwei Aufenthalte in Kiel (1999-2003 und 2007-2010) erzielte Guscinas 85 Tore in 210 Spielen. ©

„Buntentor ist individuell gut besetzt und kann unangenehm für jeden Gegner sein“, warnt Jürss vor dem kommenden Gegner, der in Delmenhorst mit 4:1 gewann, aber gegen den Osnabrücker SC mit 1:2 verlor.

Am Mittwoch zogen die Henstedt-Ulzburgerinnen mit einem 8:0 (3:0) beim Ratzeburger SV in das Viertelfinale des Landespokals ein. Nach dem schnellen 1:0 durch Indra Hahn (6.) tat sich der Favorit schwer, den Vorsprung auszubauen. Ein Doppelschlag von Indra Hahn (43.) und Alina Witt (45.) ließ den Widerstand des Landesligisten RSV ein wenig erlahmen. Alina Witt (50. / 52.), Indra Hahn (58.), Monja Kunrath (60.) und Sophie Profé (90.) stellten das Ergebnis auf 8:0.

In der nächsten Runde gastiert Cupverteidiger SVHU, bei dem mit Lea Kolland und Nele Rademacher zwei Spielerinnen aus dem Reserveteam zum Einsatz kamen, am 29. November beim Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Die weiteren Partien lauten TSV Pansdorf – SV Neuenbrook / Rethwisch, Kieler MTV – SSC Hagen-Ahrensburg (beide Sonntag, 18. Oktober) und TSV Siems – KSV Holstein Kiel (29. November).

FSG Kaltenkirchen scheitert mit 0:4 am SSC Hagen Ahrensburg

Der SSC Hagen-Ahrensburg schaltete die FSG Kaltenkirchen im Achtelfinale mit 4:0 (3:0) aus. Die Elf von FSG-Trainer Jörg Konsorr trat trotz des frühen 0:1 durch Anika Elschenbroich (5.) engagierter auf als zuletzt in der Landesliga-Punktrunde. Dennoch erhöhten Charlotte Kuziek (34.) und die frühere Wahlstedterin Marie Born (38. / 74.) im weiteren Spielverlauf auf 4:0 für die Gäste. „Wir haben uns gegen den Oberligisten gut verkauft“, resümierte Konsorr. „Ahrensburg war besser, aber die Niederlage ist für meinen Geschmack zu hoch ausgefallen.“