21. Januar 2021 / 12:16 Uhr

Tabellenführer, Heimvorteil, Tore: Diese Trends der Bundesliga-Hinrunde fallen auf

Tabellenführer, Heimvorteil, Tore: Diese Trends der Bundesliga-Hinrunde fallen auf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während der Corona-Pandemie werden in der Bundesliga einige Trends deutlich. 
Während der Corona-Pandemie werden in der Bundesliga einige Trends deutlich.  © imago/Pool/Kirchner-Media/ActionPictures/Montage
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Erstmals wird eine komplette Halbserie unter Corona-Bedingungen gespielt. Keine Zuschauer, keine Gesänge - ein Nachteil für die Heimmannschaft? Der FC Bayern steht trotzdem vorne. Dafür fallen weniger Tore und es werden weniger Zweikämpfe geführt. Ein Trend?

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Der FC Bayern ist schon wieder Halbzeitmeister, Robert Lewandowski trifft, wie er will, und wieder verblüffen Überraschungsteams. In der Hinrunde der Bundesliga lief vieles wie gehabt - einiges aber auch nicht. Die fünf Trends der Corona-Halbserie.

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Sportliches: Die Bayern in der Krise nach der Triple-Saison? Im Pokal nach dem Zweitrunden-Aus mit Sicherheit - in der Liga nicht. Trotz der aufmerksam verfolgten hohen Anzahl der Gegentore und prominenten Niederlagen führt der Rekordmeister die Tabelle mit vier Punkten vor RB Leipzig an. In der Vorsaison hatten die Münchner nach 17 Spieltagen als Dritter vier Punkte Rückstand auf die Sachsen. Am unteren Ende der Tabelle schauen wohl vor allem die Fans des FC Schalke auf den Trend in die andere Richtung. In der Vorsaison hofften die Königsblauen als Fünfter auf den Europapokal - inzwischen geht es als Letzter nur noch um den Klassenerhalt.

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Heimvorteil: Leere Zuschauerblöcke, keine Stimmung von den Rängen. Die Anfeuerung durch die eigenen Fans war in der Hinrunde aus bekannten Corona-Gründen überhaupt kein Faktor. An den ersten 17 Spieltagen feierten die Bundesligisten insgesamt 53 Heimsiege - zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison waren es noch 70 gewesen. Die Zahl der Unentschieden stieg dagegen. Der VfB Stuttgart, der 1. FC Köln und FSV Mainz 05 warten immer noch auf einen Heimsieg. In der Spielzeit 2019/20 hatte nach 17 Spieltagen jeder Club mindestens einmal im eigenen Stadion gewonnen. RB Leipzig lernte indes, mit der fehlenden Stimmung umzugehen: Während der Geisterspielphase zum Ende der vergangenen Saison gewannen die Sachsen kein einziges Heimspiel, in der laufenden Spielzeit dafür schon sieben von neun Partien.

Weniger Tore als in der Vorsaison

Tore: Erst am vergangenen Wochenende endeten gleich zwei Partien torlos. Mit 466 Treffern nach 16. Spieltagen fielen 26 Tore weniger als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison. Das könnte auch daran liegen, dass die Anzahl der Torabschlüsse rückläufig ist. Bis einschließlich des 15. Spieltages zählten die Statistiker davon 3339 - in der Vorsaison waren es noch 3656 gewesen. Ein Zeichen für weniger Risiko und mehr Taktik?