11. April 2016 / 11:54 Uhr

Tabellenführer Striesen feiert einen Arbeitssieg

Tabellenführer Striesen feiert einen Arbeitssieg

Juliane Weigt
Leipziger Volkszeitung
Tim Lorenz (l.) bot eine solide Partie.
Tim Lorenz (l.) bot eine solide Partie. © Jochen Leimert
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Die C1 von der Salzburger Straße bleibt auf Meisterkurs. Die Werner-Elf besiegte am Sonntag den VfB Zittau mit 3:2 (2:2). Es war ein hart erkämpfter, aber besonders wertvoller Heimerfolg, denn Verfolger Niesky patzte.

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Dresden. Die C-Jugend der SG Striesen kann weiter vom Staffelsieg in der Landesklasse Ost träumen. Die Truppe von Trainer Frank Werner gewann am Sonntag ihr Heimspiel gegen den VfB Zittau trotz einer mäßigen Leistung mit 3:2 (1:2) und baute damit ihren Vorsprung an der Tabellenspitze aus. Die Striesener taten sich dabei schwer gegen eine ersatzgeschwächte Gästemannschaft, die aufgrund von sechs Verletzten auf fünf D-Jugendspieler zurückgreifen musste. Dennoch reichte es für die Dresdner bei Nieselregen zum erhofften “Dreier”, der durch die überraschende 0:1-Niederlage von Verfolger Eintracht Niesky in Neugersdorf zwei Stunden später noch richtig wertvoll werden sollte. Striesen führt nun wieder mit vier Punkten das Klassement vor den Lausitzern an, die durch ein Eigentor ihre Partie verloren.

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Die Werner-Elf ging früh durch Torjäger Benjamin Buschmann in Führung (6.), doch die Zittauer glichen durch Eric Junge schnell aus (11.). Striesen gab nun das Spiel gegen die körperlich klar unterlegenen Gäste aus der Hand, die Fehlerquote der Weinroten war viel zu hoch. In der Abwehr wirkten die Hausherren alles andere als sattelfest, vorn fehlte es ihnen an Ideen. Ein Elfmeter, der keiner war, führte dann zum glücklichen 2:1 für den tapfer kämpfenden VfB: Gustav Petereit trat an und traf genau ins linke untere Eck - keine Chance für Torwart Paul Günther im Striesener Tor (30.). Buschmann glich aber noch vor der Pause nach einem Eckball zum 2:2 aus (32.). Ein wichtiger Treffer zum richtigen Zeitpunkt.

C-Jugend Striesen gegen Zittau

Tim Lorenz (l.) flankt vor einem Zittauer. Zur Galerie
Tim Lorenz (l.) flankt vor einem Zittauer. © Jochen Leimert

Nach der Pause wurden die Gastgeber zunehmend stärker, die Zittauer kamen nur noch selten in die Spielhälfte der SGS. Allerdings versuchten es die Dresdner auf der Gegenseite zu oft durch die Mitte, wo die Gäste die Räume sehr eng machten und mit Mann und Maus verteidigten. Dominik Sachse gelang dennoch per Kopfball der umjubelte Siegtreffer (41.). In den letzten Minuten versuchten seine Mannschaftskameraden noch, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch weitere Treffer glückten ihnen nicht. Als Zittau kurz vor Schluss noch einmal gefährlich in die Nähe des Striesener Tores gelangte, wackelte der Sieg deswegen noch einmal kurz - zum Remis reichte es für den Tabellensiebenten aber nicht mehr.