27. September 2021 / 17:23 Uhr

Tag des Mädchenfußballs ist ein Erfolg

Tag des Mädchenfußballs ist ein Erfolg

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
x-Fußballabzeichen
Gar nicht so einfach: Die jungen Fußballerinnen erwerben im Rahmen des Mädchenfußballtages das DFB-Fußballabzeichen. © Uwe Kläfker
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Veranstaltung im Wendthäger Mühlenbachstadion lockt auch Mädchen auf den Sportplatz, die noch nicht im Verein aktiv sind. Ein bisschen mehr geht allerdings immer. Die Spielerinnen stehen unter prominenter Beobachtung.

WENDTHAGEN. Der Tag des Mädchenfußballs im Wendthäger Mühlenbachstadion ist in der Rubrik Erfolg zu verbuchen. Ein voller Erfolg auf ganzer Linie war die Veranstaltung dann aber doch nicht, jedenfalls hatten sich die Organisatoren noch mehr Zulauf versprochen. „Wir haben im Vorfeld alle Kanäle bespielt und reichlich dafür geworben. Mehr geht immer“, sagte Karsten Selsemeier, Jugendleiter des TSV Eintracht Bückeberge, der sein schmuckes Stadion zur Verfügung stellte.

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Katrin Bethke, die Beauftragte für den Frauen- und Mädchenfußball im NFV-Kreis Schaumburg sah es ähnlich. „Mit der Organisation bin ich sehr zufrieden. Es wurde auch Hilfe angeboten, zum Beispiel von der SG Rodenberg, die uns unterstützt hat“, sagte Bethke, fügte aber an: „Ich hätte mir noch ein paar Spielerinnen mehr auf dem gewünscht.“ Vielleicht sei ihre eigene Erwartungshaltung im Vorfeld auch zu groß gewesen.

Auch für diese Spielerinnen war es ein schöner Tag

Aber neben der von Dietmar Arndt und Dorian Hundertmark betreuten Kreisauswahl fanden auch zehn Mädchen den Weg ins Mühlenbachstadion, die noch nicht in einem Verein aktiv sind. „Das ist wirklich super“, freute sich Bethke. Die Zusammenarbeit mit der Kreisauswahl sei gut, so die Nenndorferin, „auch für diese Spielerinnen war es ein schöner Tag.“

Der fing mit der Abnahme des DFB-Fußballabzeichens an, dass alle Spielerinnen geschafft haben. Bethke musste reichlich Urkunden ausfüllen. Anschließend gab es ein gemeinsames Schnuppertraining mit der Kreisauswahl und zum Abschluss ein Turnier in der neuen Spielform „Drei-gegen-Drei“.

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„Das ist auch toll, dass die Mädchen mal ein Turnier nur unter sich ausspielen können“, merkte Bethke an. Neben kleinen Geschenken gab es für die Teilnehmerinnen auch ganz viel Aufmerksamkeit des Fußballkreises. Neben dem Boss Reinhard Stemme schauten auch sein Vertreter Rolf Schmidt sowie Peter Krebs, Chef des Jugendausschusses, und Andreas Ragge, Staffelleiter der F- und G-Junioren, zu. Vom Qualifizierungsausschuss war Timo Fischbeck vor Ort.

Die zarte Pflanze des Mädchenfußballs soll weiter gepflegt werden. „Bei welchem Verein die neuen Spielerinnen demnächst spielen, ist Nebensache“, sagt Selsemeier. „Hauptsache, die finden den Weg zum Fußball.“ Die Veranstaltung müsse auf jeden Fall wiederholt werden, so der Wendthäger.

Werbung in eigener Sache machten im Anschluss die Bückeberger B-Juniorinnen, die ihr Punktspiel als 7er-Team gegen den Polizei SV Hannover mit 5:2 gewannen. Vielleicht demnächst auch wieder als 9er-Mannschaft.

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