30. Mai 2021 / 20:30 Uhr

Vom Leverkusen-Talent zum Champions-League-Matchwinner – Die Karriere von Kai Havertz in Bildern

Vom Leverkusen-Talent zum Champions-League-Matchwinner – Die Karriere von Kai Havertz in Bildern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In den ersten fünf Jahren als Profi wurde Kai Havertz schon Champions-League-Sieger (Mitte) und Nationalspieler (rechts).
In den ersten fünf Jahren als Profi wurde Kai Havertz schon Champions-League-Sieger (Mitte) und Nationalspieler (rechts). © IMAGO/Sven Simon/Norbert Schmidt/PRiME Media Images (Montage)
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Kai Havertz avancierte im Endspiel der Champions League mit seinem Treffer zum Chelsea-Sieg gegen Manchester City zum Matchwinner. Damit erreichte der 21-Jährige einen weiteren großen Meilenstein. Der SPORTBUZZER blickt auf die bisherige Karriere des Offensivmanns.

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Im Champions-League-Finale war Kai Havertz für den FC Chelsea der Matchwinner. Der 21-Jährige erzielte das spielentscheidende 1:0 gegen Manchester City und konnte so nach Spielschluss die begehrteste Trophäe des europäischen Klub-Fußballs in den Nachthimmel von Porto recken. Es ist ein weiterer großer Schritt in der Karriere des deutschen Nationalspielers, von dem Welt- und Europameister Günter Netzer schon 2019 sagte: "Ein solches Talent haben wir in Deutschland lange nicht mehr gehabt."

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Havertz schaffte bei Bayer Leverkusen den Schritt zu den Profis. Im Alter von 17 Jahren und 126 Tagen wurde er am siebten Bundesliga-Spieltag der Saison 2016/17 erstmals eingewechselt und so zum jüngsten eingesetzten Spieler im deutschen Oberhaus. 2018 folgte der erste Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft, als Bundestrainer Joachim Löw ihn in der 88. Minute für seinen späteren Teamkollegen in London, Timo Werner, einwechselte.

In den ersten fünf Jahren als Profi wurde Kai Havertz schon Champions-League-Sieger (Mitte) und Nationalspieler (rechts). Zur Galerie
In den ersten fünf Jahren als Profi wurde Kai Havertz schon Champions-League-Sieger (Mitte) und Nationalspieler (rechts). ©

Zur Saison 2020/21 vollzog der gebürtige Aachener den Wechsel von seinem Heimatverein Bayer Leverkusen nach England zum FC Chelsea. Unter dem Londoner Chefcoach Frank Lampard erlebte Havertz einen holprigen Start. "Wenn ich ehrlich bin, ist es echt hart. Der Unterschied ist groß", resümierte der Mittelfeldspieler am Ende seiner ersten Saison in der Premier League. Mit Lampards Entlassung und der Verpflichtung des deutschen Trainers Thomas Tuchel fand Havertz laut eigener Aussage besser in sein Spiel – auf der falschen Neun im 3-4-2-1-System. Nach dem Gewinn der Königsklasse mit Chelsea steht für den bald 22-Jährigen im Sommer die Europameisterschaft mit Deutschland an. Nach den Leistungen der letzten Monate ist es gut denkbar, dass er auch da eine Rolle spielen wird.

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