15. Juli 2022 / 17:07 Uhr

Königsdörffer, Breithaupt, Ince & Co.: Auf diese elf Talente sollte man in der Zweitliga-Saison achten

Königsdörffer, Breithaupt, Ince & Co.: Auf diese elf Talente sollte man in der Zweitliga-Saison achten

René Wenzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ransford-Yeboah Königsdörffer, Tim Breithaupt und Burak Ince (v.l.) wollen in der kommenden Saison auf sich aufmerksam machen. 
Ransford-Yeboah Königsdörffer, Tim Breithaupt und Burak Ince (v.l.) wollen in der kommenden Saison auf sich aufmerksam machen.  © IMAGO/Oliver Ruhnke/Nordphoto/Jürgen Schwarz (Montage)
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In der neuen Zweitliga-Saison gehen wieder einige Talente an den Start. Doch nicht nur die Top-Klubs gehen mit einigen jungen, wertvollen Spielern in die neue Serie. Der SPORTBUZZER fasst eine Auswahl zusammen.

Auch die Bundesliga-Klubs und viele europäische Vereine werden die 2. Liga ab ihrem Start am Freitagabend wieder ganz genau beobachten. Schließlich wählten einst einige spätere Top-Stars wie beispielsweise Joshua Kimmich mit RB Leipzig in der Saison 2014/15 oder auch Lukas Podolski mit dem 1. FC Köln in der Saison 2004/2005 diesen "Umweg", um ihren Karrieren Fahrt zu verleihen. Welche aktuellen Zweitliga-Spieler könnten bald ähnliche Laufbahnen hinlegen? Der SPORTBUZZER, das Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), blickt auf die größten Talente, die maximal 20 Jahre alt sind.

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Mario Vuskovic (Hamburger SV): Der kroatische Innenverteidiger kam in der vergangenen Saison zunächst per Leihe von Hajduk Split zum HSV. Der inzwischen 20-Jährige spielte sich schnell fest in der Defensive – Vuskovic besitzt unter Trainer Tim Walter eine Stammplatz-Garantie. Der Vertrag des kroatischen U21-Nationalspielers, der im Sommer für drei Millionen Euro fest verpflichtet wurde, läuft nun bis Sommer 2025.

Maximilian Beier (Hannover 96): Die Niedersachsen schafften es erneut, den begehrten Offensivspieler von der TSG Hoffenheim auszuleihen. Bereits in der abgelaufenen Spielzeit wirbelte der deutsche U20-Nationalspieler oft die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander. Bei 96 ist Beier nach starken Spielen in der Vorbereitung auf der rechten Außenbahn gesetzt.

George Bello (Arminia Bielefeld): Der US-Amerikaner zeigte schon in der Abstiegssaison der Ostwestfalen das eine oder andere Mal sein Potenzial. Er kam erst im Winter, verpasste dann nur vier Partien. Auf der Linksverteidiger-Position hat der 20-Jährige aktuell die Nase vorn. Er will sich auch für die WM in Katar empfehlen.

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Erik Shuranov (1. FC Nürnberg): Beim Club ist der 20 Jahre alte Stürmer die große Offensivhoffnung in der kommenden Saison. Die Nürnberger verpflichteten zwar mit Christoph Daferner und Kwadwo Duah zwei weitere Angreifer, bauen aber wohl auch auf Shuranov. Der deutsche U21-Nationalspieler stammt aus der eigenen Jugend und kam bis dato oft als Joker auf elf Zweitliga-Tore in 41 Einsätzen.

Tim Breithaupt (Karlsruher SC): Breithaupt zog die Blicke schon in den beiden vergangene Spielzeiten auf sich. Einen Stammplatz erkämpfte sich der 20-Jährige im defensiven Mittelfeld des KSC so richtig aber erst in der letzten Saison. Für viele Jugendspieler des KSC ist Breithaupt ein Vorbild – er schaffte schnell den Sprung zu den Profis und ist aus dem Team von Christian Eichner nicht mehr wegzudenken.

Oscar Vilhelmsson (Darmstadt 98): Hinter dem schwedischen Top-Talent waren einige Klubs her. "Meine Wahl ist ganz bewusst auf Darmstadt 98 gefallen, weil ich der Meinung bin, dass der Verein eine super Adresse für meinen Schritt ins Ausland ist", sagte der erst 18 Jahre alte Angreifer nach seinem Transfer. Trotz seines jungen Alters ist Vilhelmsson ein Startelf-Kandidat.

Burak Ince (Arminia Bielefeld): Der Transfer des türkischen Talents sorgte im Januar 2022 für ein großes Medien-Echo. Der erst 18-Jährige gilt in seiner Heimat als eines der größten Talente seines Jahrgangs. Sein Debüt bei den Ostwestfalen gab Ince bereits in der Bundesliga. Offen ist, auf welcher Position Neu-Coach Uli Forte mit dem türkischen U21-Nationalspieler plant. Ince kann in der Offensive fast alle Positionen bekleiden.

Armindo Sieb (Greuther Fürth): Einst lockte der FC Bayern das hoch veranlagte Talent aus der Jugend der TSG Hoffenheim. Sieb kam beim deutschen Rekordmeister aber in der ersten Mannschaft nur im DFB-Pokal zum Einsatz. Der Offensivspieler war in der Reserve gesetzt und kam dort zuletzt auf zehn Treffer und vier Vorlagen in 33 Einsätzen. In Fürth erwartet man vom deutschen U19-Nationalspieler viel.

Ransford-Yeboah Königsdörffer (Hamburger SV): Der Wechsel des U21-Nationalspielers zog sich zunächst etwas. Inzwischen ist er beim HSV angekommen und definitiv ein Kandidat für die erste Elf. Für seinen Ex-Klub Dynamo Dresden erzielte er in der vergangenen Serie fünf Tore. Jetzt hofft der HSV auf seine Treffer.

Sidney Raebiger (Greuther Fürth): Bereits als 15-Jähriger durfte Raebiger bei RB Leipzig unter Julian Nagelsmann mittrainieren. Der inzwischen beim FC Bayern angestellte Coach bescheinigte dem zentralen Mittelfeldspieler "eine große Gabe". Bei RB Leipzig war für den deutschen U17-Nationalspieler aber aktuell klein Platz. Die Sachsen sicherten sich aber wohl eine Rückkaufoption.

Antonio Foti (Hannover 96): Bei Eintracht Frankfurt bezeichneten viele den 18-Jährigen als das größte Talent aus dem eigenen Nachwuchs. Der zyprische U19-Auswahlspieler überzeugte in der vergangenen Serie in der U19-Bundesliga mit 17 Toren und sechs Vorlagen. Der Offensivkicker soll bei 96 Spielpraxis sammeln und nach zwei Jahren zu den Hessen zurückkehren.

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