22. Juni 2020 / 11:11 Uhr

Talente Schwarz und Falk kehren nicht nach Glesien zurück

Talente Schwarz und Falk kehren nicht nach Glesien zurück

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Der FSV Glesien muss auch weiterhin ohne die ehemaligen Jugendspieler Tim Schwarz und Florian Falk auskommen. © Christian Modla
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Kreisligist FSV Glesien arbeitet weiter an den Rahmenbedingungen. Zuletzt wurde an den Konzepten für den Nachwuchsbereich gefeilt. Auch zu den Jugendspielern, welche den Verein verlassen haben, sucht man den Kontakt.

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Glesien. Die vom FSV Glesien umworbenen Talente Tim Schwarz und Florian Falk wechseln nicht zurück nach Nordsachsen, sondern bleiben bei der U19 des SSV Markranstädt. Das bestätigte Matthias Schacher gegenüber dem SPORTBUZZER. „Wir haben mit einigen ehemaligen Spielern aus unserem Nachwuchs gesprochen, dazu gehören auch Tim und Falk. Sie haben sich das angehört, wollen aber in Markranstädt bleiben“, sagte der FSV-Präsident, der mit der Entscheidung offenbar keinerlei Probleme hat – im Gegenteil. „Ich begrüße das sehr. Sie sollen weiter Gas geben und wissen, dass unsere Tür immer offen steht.“

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An der Grundidee freilich ändert sich nichts: Verstreute Glesiener Eigengewächse wieder einfangen und zu ihren Ursprüngen zurückführen. Ob der Kreisligist an anderer Stelle mehr Gehör findet, wollen die Verantwortlichen noch nicht verraten, die Wechselfrist läuft schließlich noch bis Ende des Monats.

Talentschmiede erfuhr Renaissance

Fest steht, dass mit der Rückkehr von Trainer Andreas Pekar auch die Ansprüche am Rande von Schkeuditz wieder gewachsen sind. „Andreas hat Ambitionen und Visionen, deswegen haben wir ihn geholt. Wir versuchen, die Rahmenbedingungen zu stellen, die sich das Trainerteam wünscht“, sagt Schacher.

Untätig sind die FSVler in der jüngsten Vergangenheit jedenfalls nicht gewesen. Während das Männerteam strauchelte, erfuhr die Talentschmiede eine Renaissance. Auch hier wurde zunächst am Umfeld gefeilt, so dass inzwischen elf lizenzierte Übungsleiter die verschiedenen Mannschaften anleiten.

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„Wir hatten vor einigen Jahren den Fokus auf den Nachwuchs verloren. Das haben wir zwischenzeitlich nachgeholt, gute Konzepte erarbeitet. Das hat alles Hand und Fuß und der Zulauf an Kindern gibt uns Recht“, erzählt Schacher. Die nächsten starken Eigengewächse sollen dann aber bitte möglichst gleich in Glesien bleiben. Schließlich wollen die Männer zurück in die Nordsachsenliga, wo Schacher einst selbst als Spieler unter Trainer Pekar aktiv war.