15. April 2019 / 10:22 Uhr

Talfahrt des HC Rödertal geht weiter

Talfahrt des HC Rödertal geht weiter

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Brigita Ivanauskaite (mi.) hier im Spiel gegen Mainz 05. Die Niederlage in Harrislee ist mittlerweile die siebente in Folge für die Bienen.
Brigita Ivanauskaite (mi.) hier im Spiel gegen Mainz 05. Die Niederlage in Harrislee ist mittlerweile die siebente in Folge für die Bienen.
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Auch diesmal konnten die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal ihre Talfahrt nicht stoppen. Sie unterlagen beim TSV Nord Harrislee denkbar knapp mit 23:24 (12:14) und kassierten mittlerweile die siebente Pleite in Folge. Damit rutschen die Bienen in der Tabelle nun auf Rang acht ab.

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Harrislee/Dresden. Vor 427 Zuschauern zeigten die Schützlinge von Frank Mühlner zwar eine kämpferisch starke Leistung, sie leisteten sich jedoch zu viele leichte Fehler im Aufbauspiel. Dabei musste der Coach neben Brigita Ivanauskaite und Grete Neustadt auch auf Jasmin Eckart sowie Rabea Pollakowski verzichten. Dafür nahm Mühlner alle drei Nachwuchsspielerinnen mit, die in der bisherigen Saison zum Einsatz kamen – Lara Tauchmann, Linda Emely Zöge und Isabel Wolff. Zu Beginn begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe.

Bis zum 5:5 (11.) blieb das Geschehen ausgeglichen, allerdings erlaubten sich beide Seiten zahlreiche technische Fehler. Die Gastgeberinnen minimierten diese Quote zuerst und setzten sich in der Folge auf 8:5 ab. Beim Stand von 9:6 gab es dann auch noch eine Schrecksekunde, als Torfrau Yuko Minami einen Tempo-Gegenstoß der „Nordfrauen“ verhindern wollte, zu spät kam und statt des Balls eine Gegenspielerin erwischte. Dafür gab es Rot und so musste die angeschlagene Ann Rammer ins Gehäuse. Sie parierte aber gleich einen Siebenmeter, denn zogen die Gastgeberinnen auf 11.6 (20.) davon. Bis zur Pause konnten die Rödertalbienen den Rückstand noch auf zwei Tore verkürzen.

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Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste besser, bereiteten Harrislee mit einer 5-1-Deckung Probleme und auch Ann Rammer erwies sich als sicherer Rückhalt. So gelang der 15:15-Ausgleich (33.) und später sogar immer wieder eine Ein-Tor-Führung. Aber die Rödertalbienen konnten Fehler des Gegners anschließend nicht nutzen, um den Vorsprung auszubauen. Und in der engen Schlussphase erwiesen sich die „Nordlichter“ als cleverer. „Für die Zuschauer war es sicherlich ein schönes und spannendes Spiel. Als Trainer muss ich sagen, dass wir uns viel zu viele unnötige Fehler erlaubt haben. Wir müssen qualitätsmäßig definitiv zulegen. Unser gezeigtes Niveau war wirklich niedrig“, gab Mühlner zu.

Rödertal-Tore: Jander 6/3, Mauksch 5/1, Kreibich, Zöge je 3, Szczecina 2, Ossenkopp, Alesiunaite, Loehnig, Tauchmann je 1.

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