27. September 2020 / 13:37 Uhr

Rangnick sieht große Zukunft für Bayern-Talent Kouassi: "In ein bis zwei Jahren Stammspieler"

Rangnick sieht große Zukunft für Bayern-Talent Kouassi: "In ein bis zwei Jahren Stammspieler"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ralf Rangnick (rechts) hat Abwehrtalent Tanguy Nianzou Kouassi vom FC Bayern München eine große Zukunft vorausgesagt.
Ralf Rangnick (rechts) hat Abwehrtalent Tanguy Nianzou Kouassi vom FC Bayern München eine große Zukunft vorausgesagt. © imago images/Sven Simon/opokupix (Montage)
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Ralf Rangnick traut Youngster Tanguy Nianzou Kouassi beim FC Bayern München eine wichtige Rolle zu. "Er wird spätestens in ein bis zwei Jahren Stammspieler sein", sagte der frühere Trainer und Sportdirektor von RB Leipzig über den 18 Jahre alten Franzosen - für Rangnick "eines der größten Abwehrtalente, die ich je gesehen habe".

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Mit der Verpflichtung von Tanguy Nianzou Kouassi hat der FC Bayern München in diesem Sommer einen Transfer getätigt, der stark in die Zukunft gerichtet ist. Schließlich ist der Franzose, der vom französischen Serienmeister Paris Saint-Germain an die Säbener Straße kam, erst 18 Jahre alt und dürfte es kurzfristig noch schwer haben, im Aufgebot von Trainer Hansi Flick regelmäßig auf Einsatzzeiten zu kommen. Zudem ist Kouassi derzeit wegen einer Oberschenkelverletzung voraussichtlich noch bis Oktober außer Gefecht. Ralf Rangnick traut Kouassi langfristig aber eine wichtige Rolle bei den Bayern zu. "Ich war an dem Spieler zwei Jahre lang dran. Er wird in spätestens ein bis zwei Jahren Stammspieler sein", sagte der frühere Sportdirektor und Trainer von RB Leipzig, der den Teenager offenbar selbst zu den Sachsen lotsen wollte, am Sonntag beim TV-Sender Sky in der Sendung "Sky 90".

Rangnick empfiehlt FC Bayern weitere Transfers

Damit nicht genug der Lobhudelei: Rangnick adelte Kouassi als "eines der größten Abwehrtalente, die ich je gesehen habe". Was nichts daran ändert, dass die Bayern aus Rangnicks Sicht noch Nachholbedarf auf dem Transfermarkt haben. "Ich glaube, dass sie noch zwei bis drei Spieler gebrauchen können", meinte der 62-Jährige, der Ende Juli seine Position als Head of Sport and Development Soccer bei der Red Bull GmbH aufgegeben hatte. Neben Kouassi haben die Münchener in diesem Transfer-Sommer lediglich Ersatzkeeper Alexander Nübel (ablösefrei von Schalke 04) und Außenstürmer Leroy Sané (Manchester City) verpflichtet.

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Eine hohe Meinung hat Rangnick auch von Sebastian Hoeneß, Neffe von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß und an diesem Sonntag (ab 15.30 Uhr, hier im Liveticker) als Trainer der TSG Hoffenheim Gegner des FCB. Er habe jahrelang gesehen, wie Sebastian Hoeneß - unter anderem als Nachwuchscoach der Leipziger U17 und U19 (2013 bis 2017) an seiner Karriere gearbeitet habe. "Er wollte in erster Linie als Sebastian und nicht als Hoeneß wahrgenommen werden", sagte Rangnick über den Sohn des früheren Bundesliga-Managers und Ex-Profis Dieter Hoeneß. Rangnick zollte dem jungen Trainer "große Hochachtung" für dessen Karriereweg, der in der vergangenen Saison mit der zweiten Mannschaft des FCB Meister der 3. Liga geworden war - und das obwohl Onkel Uli ihn wegen der Bürde des Nachnamens zunächst gar nicht bei den Bayern haben wollte.