29. Dezember 2020 / 11:47 Uhr

Ehemaliger Tasmania-Kapitän: "Einen Rekord können wir abgeben"

Ehemaliger Tasmania-Kapitän: "Einen Rekord können wir abgeben"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hans-Günter Becker (M.) probiert eine Flanke des Dortmunder Flügelstürmers Reinhard «Stan» Libuda (l.) zu blocken.
Hans-Günter Becker (M.) probiert eine Flanke des Dortmunder Flügelstürmers Reinhard «Stan» Libuda (l.) zu blocken. © dpa
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Zwei Spiele ohne Sieg ist der FC Schalke 04 von der Einstellung des Negativrekords von Tasmania Berlin entfernt. Am kommenden Samstag gastieren die Schalker bei Hertha BSC.

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Zum Daumendrücken für Hertha BSC kann sich der ehemalige Kapitän von Tasmania Berlin nicht hinreißen lassen. "Nee, das ist mir eigentlich völlig gleich", sagt Hans-Günter Becker vor dem Duell des Hauptstadt-Clubs gegen den FC Schalke 04 am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky). Schalke schickt sich unfreiwillig an, den so unrühmlichen Rekord von Tasmania aus der Saison 1965/1966 in der Fußball-Bundesliga einzustellen, als die Berliner 31 Spiele nacheinander keinen Sieg geholt hatten. Schalke ist davon nur noch zwei Partien entfernt.

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"So scharf sind wir auf diesen Negativrekord auch nicht", betonte Becker, mittlerweile 82 Jahre alt, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Er war dabei, als Tasmania von 34 Spielen als Aufsteiger zwei gewann, vier mit einem Unentschieden beendete und 28 verlor - das letzte übrigens mit 0:4 gegen Schalke.

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Klickt Euch durch die Galerie der 50 ehemaligen Spieler von Hertha BSC. ©

Wenn die Königsblauen nun ihren Rekord knacken würden, "haben wir ja noch ein paar andere. Da können wir einen abgeben", meinte Becker. Die 28 sind die meisten Niederlagen eines Bundesliga-Clubs, hinzu kommen die wenigsten eigenen Treffer mit gerade mal 15 und die meisten Gegentore mit sage und schreibe 118 in einer Spielzeit. Was die Hertha betrifft, gibt sich Becker eher reserviert."Ich sage mal: gespalten", antwortete er auf die Frage, wie er den Verein findet. Aus der eigenen Zeit erinnerte er sich an eine gesunde Rivalität. Nun aber gehe er - zu Nicht-Corona-Zeiten - ein oder zweimal im Jahr ins Stadion von Hertha "und werde meist enttäuscht. Wenn man da hingeht, kann man sich nur ärgern."