10. Januar 2021 / 11:00 Uhr

Tasmania hält Negativrekord: Ex-Kapitän Becker freut sich über Schalke-Sieg

Tasmania hält Negativrekord: Ex-Kapitän Becker freut sich über Schalke-Sieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der ehemalige Tasmania-Kapitän Hans-Günter Becker ist froh über den Schalke-Sieg.
Der ehemalige Tasmania-Kapitän Hans-Günter Becker ist froh über den Schalke-Sieg. © Getty Images/imago images/Horstmüller (Montage)
Anzeige

Der FC Schalke 04 hat den Negativrekord für die längste Bundesliga-Serie um ein Haar verfehlt. Hans-Günter Becker, ehemaliger Kapitän von Rekordhalter Tasmania Berlin, hat sich über den Schalke-Sieg gegen Hoffenheim im "Sportstudio" erfreut gezeigt.

Anzeige

Der erste Sieg von Schalke 04 nach 30 vergeblichen Versuchen in der Bundesliga freut auch den früheren Kapitän von Tasmania Berlin. "Ja, das ist der Nebeneffekt. Tasmania behält ihren Rekord. Das ist gut für den Verein", sagte Hans-Günter Becker am späten Samstagabend im ZDF-"Sportstudio". Durch das 4:0 gegen die TSG Hoffenheim stellte Schalke nicht die Bundesliga-Negativmarke der Berliner von 31 Spielen ohne Sieg aus der Saison 1965/66 ein.

Anzeige

Becker: Negativrekord hält Tasmania im Gespräch

"Ich gönne es den Schalkern aus vollem Herzen, dass sie dieses Spiel gewonnen haben", sagte der 82-jährige Becker. Der Klub aus dem Berliner Stadtteil Neukölln - derzeit Tabellenführer in der fünftklassigen Oberliga Nordost Nord - habe von dem Negativrekord gerade zuletzt enorm profitiert. "Er diente dazu, dass der Name Tasmania immer im Gespräch blieb", sagte Becker. In den vergangenen Tagen hatten sogar internationale Medien aus den USA oder Australien über Tasmania berichtet. "Der Name hat sich noch tiefer verfestigt", sagte Becker und gab auch zu, dass der Rummel beträchtlich war. "Es war ein bisschen reichlich in den letzten Wochen."

Mehr vom SPORTBUZZER

Schalke legte indes einen beeindruckenden Befreiungsschlag hin: Nach schwieriger Anfangsphase gegen die TSG platzte der Knoten für die Mannschaft im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Christian Gross kurz vor der Pause, als Youngster Matthew Hoppe Königsblau nach Vorarbeit von Amine Harit mit seinem Premierentreffer in Führung brachte (42.). Zwei weitere Tore von Hoppe – abermals nach Vorarbeit von Harit – und ein Treffer des Marokkaners sorgten für ein merkliches Aufatmen auf Schalke. Zwar verließen die "Knappen" vorerst den letzten Tabellenplatz. Als 17. befindet man sich mit nunmehr sieben Punkten aber weiterhin im Abstiegskampf.