24. April 2019 / 07:27 Uhr

Tausende RB-Fans feiern Einzug ins Pokal-Finale in Hamburg

Tausende RB-Fans feiern Einzug ins Pokal-Finale in Hamburg

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
Yussuf Poulsen feiert nach dem Spiel mit den Fans den Einzug ins DFB-Pokalfinale. 
Yussuf Poulsen feiert nach dem Spiel mit den Fans den Einzug ins DFB-Pokalfinale.  © 2019 Getty Images
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Ein weinrotes und weißes Fahnenmeer, lautstarker Gesang, ein Gästeblock, der fast platzte, und RB-Fans, die das Volksparkstadion gar nicht mehr verlassen wollten. So feierten die 4400 Anhänger der Leipziger Rasenballer den Einzug ihrer Mannschaft ins Pokal-Finale.

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Hamburg. „Über Hamburg fahrn‘ wir nach Berlin“, schallte es noch lange durch das Hamburger Volksparkstadion. Das Spiel war bereits abgepfiffen, die blauen Ränge des riesigen Bauwerks inzwischen fast leer gefegt und in der Kurve des HSV wurde bereits der Müll aufgeräumt. Im Gästebereich wurden hingegen noch weiter die weinrot-weißen Fahnen geschwenkt und lautstark gesungen: „Oh, wie ist das schön. Oh, wie ist das schön ...“

Fan-Choreografien leiteten das Spiel ein

Bereits zum Anpfiff hatten die 4400 Schlachtenbummler aus Leipzig ordentlich Stimmung gemacht und ließen den RB-Fanblock in weinrot und weiß erstrahlen. Hunderte gestreifte Fahnen umringten zwei große Banner, auf denen die Marschroute für das Spiel prangte: „Auf zum letzten Akt vor'm Finale!", war in weißer Schrift auf rotem Grund zu lesen.

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Nach dem 3:1 gegen den Hamburger SV feiern Fans und Spieler ausgelassen den Einzug ins DFB-Pokalfinale. Zur Galerie
Nach dem 3:1 gegen den Hamburger SV feiern Fans und Spieler ausgelassen den Einzug ins DFB-Pokalfinale. ©
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Die HSV-Anhänger präsentierten in ihrer Kurve eine beeindruckende Antwort-Choreografie. Während im Unterrang im wörtlichen Sinn ein blau-weißes Fahnenmeer wiegte, formten die Fans im Oberrang aus schwarzen und weißen Blättern ein Schiff. Dazwischen stand in großer Schrift "Vergesst die Angst, die mal war! Der Sieg ist unser, na klar!"

Verspätete Fanbusse aus Leipzig

Damit hatten sich die Anhänger des Zweitligisten geirrt. Dennoch machte die HSV-Elf den Rasenballern den Einzug ins Finale schwer und auch für die Fans aus Leipzig sollte nicht alles reibungslos verlaufen. Mit fast 20 Fanbussen waren die RB-Anhänger in der Messestadt gestartet und hatten ordentlich Zeit eingeplant. Abfahrt 13:30 Uhr – genug Spielraum für Umleitungen, Baustellen und organisatorische Schwierigkeiten. Bei einer Gruppe lief es allerdings besonders schlecht. Bereits etwas verspätet machte sich der Bus mit den „Leipzig Unified Bulls“, der Inklusions-Fanclub der Rasenballer, auf den Weg. Zwei längere Pausen waren bereits fest eingeplant, es kamen zwei Staus, mehrere Baustellen, der Hamburger Verkehr und massive Koordinationsprobleme am Stadion hinzu. Vor Ort konnte niemand so recht sagen, wo der verspätete Bus halten darf, weshalb die Fangruppe erst nach dem Anpfiff im Stadion ankam.

Mehr zur Anreise der RB-Fans

Rasenballer tanzten und sangen mit den Fans

Alle Tore sah die kleine Gruppe dennoch und feierte lautstark mit - von der Verspätung ließ sich niemand die Stimmung ruinieren. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, sangen die Unified Bulls nach dem Abpfiff mit, als die Rasenballer in die Fankurve kamen. Allen voran Kevin Kampl tanzte mit den Fans, setzte sich mit der Mannschaft und allen Anhängern auf den Boden und sprang für eine riesige „Uffta“ wieder auf. Nicht alle Schlachtenbummler fanden dabei einen Sitzplatz, im unteren Stehbereich saßen oder lagen sie dicht an dicht. Der Block war bereits das gesamte Spiel überfüllt gewesen. Einige RB-Anhänger von den oberen Rängen hatten ihre Sitzplätze verlassen - oder gar nicht erst bezogen - und unten im Block gestanden. Die Stimmung in der Fankurve profitierte davon nur – ein so lautes Fahnenmeer gab es bisher wohl selten. Nun gilt es das in Berlin zu übertreffen.

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