19. August 2018 / 17:38 Uhr

TB Uphusen kämpft sich zurück - 1:1 bei Eintracht Braunschweig II

TB Uphusen kämpft sich zurück - 1:1 bei Eintracht Braunschweig II

Florian Cordes
Weser-Kurier
Für TBU-Spieler Burak Yigit war die Partie nach 45 Minuten beendet. Er sah kurz vor der Pause die Ampelkarte.
Für TBU-Spieler Burak Yigit war die Partie nach 45 Minuten beendet. Er sah kurz vor der Pause die Ampelkarte. © Focke Strangmann
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Oberligist blickt auf einen gelungenen Saisonstart / Ampelkarte gegen Burak Yigit

Einen Punkt in der Fremde – und dann auch noch bei einem Regionalliga-Absteiger – zu holen, ist ein gutes Resultat. Gelungen ist das am Sonntagnachmittag dem Oberligisten TB Uphusen. Der Klub aus dem Achimer Westen hat bei Eintracht Braunschweig II 1:1 (0:1) gespielt. Die Elf von TBU-Coach Fabrizio Muzzicato bleibt somit auch nach Spieltag Nummer zwei ungeschlagen. Vier Punkte hat das Team aus den beiden ersten Partien gesammelt. Ein solch guter Saisonstart ist dem TBU in seiner Oberliga-Historie noch nie gelungen.

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Der Punktgewinn war auch deshalb bemerkenswert, weil sich die Personalsituation noch verschlechtert hatte. "Dennis Janssen ist wegen eines Faserrisses ausgefallen. Er war in der Abwehr zuletzt wirklich eine Bank. Zudem hätte auch ein Einsatz von Thomas Celik keinen Sinn gemacht", sagte Muzzicato. "Doch wir haben gezeigt, dass wir solche Ausfälle kompensieren können."

Die Partie begann mit einem kleinen Aufreger: Braunschweigs Hendrik Mittelstädt kam im Strafraum der Achimer zu Fall. Die Löwen hätten in dieser Situation gerne den Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Philip Roedig gehört. Doch das Reklamieren half nichts. Die Pfeife des Unparteiischen blieb in der 13. Minute stumm. 120 Sekunden später hatten die Gäste eine gute Chance, in Führung zu gehen. Einen gefährlichen Freistoß der Uphuser klärte die Drittliga-Reserve aus der Löwenstadt jedoch. In der 23. Minute sollte der Ball dann aber im Tor landen – und zwar in dem der Gäste: Marc Pfitzner kam an der Strafraumgrenze an den Ball. Er zögerte nicht lange und zirkelte das Spielgerät ins untere Eck.

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Kurz vor der Pause hätte die Elf von Fabrizio Muzzicato gerne einen Strafstoß bekommen. Eintracht-Spieler Lirim Mema ging im eigenen Sechzehner rustikal zu Werke, spielte bei einem Tackling gegen Sebastian Kmiec nach Ansicht von Roedig jedoch den Ball. Es war nicht die letzte Szene in Durchgang eins: Denn in der dritten Minute der Nachspielzeit dezimierten sich die Gäste selbst. Der bereits verwarnte Burak Yigit verhinderte die Ausführung eines Freistoßes der Gastgeber. Die Folge: Der Uphuser Außenverteidiger sah die Ampelkarte. Die zweite Halbzeit musste der TBU mit zehn Mann bestreiten. In dieser hatten zunächst die Braunschweiger gute Möglichkeiten. Der TB Uphusen überstand beide Situationen jedoch, sodass es lange Zeit bei dem knappen Rückstand blieb. Dieser wurde aber in der 76. Minute egalisiert: In jener Spielminute ertönte er nämlich – der Elfmeterpfiff. Sebastian Kmiec wurde zuvor gefoult. "Er wird gezogen und konnte nicht weiterlaufen", beschrieb Muzzicato die Szene. Uphusens Routinier Viktor Pekrul übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß sicher. Zusätzlich wurde Nick Otto mit einer Gelb-Roten Karte vom Feld gestellt. Die letzte gefährliche Szene gehörte den Gästen aus Achim. Die Braunschweiger versuchten in Minute 85 im eigenen Strafraum zu klären, dabei wurde aber Frithjof Rathjen angeschossen. Der Ball verfehlte das Tor nur knapp. Es blieb beim 1:1.

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Muzzicato war mit dem Remis äußerst zufrieden. "Ich kann mit dem Ergebnis sehr gut leben", sagte er. Es sei schön, mit den vier Punkten einen guten Start hingelegt zu haben. "Aber nach zwei Spielen sollte man definitiv nicht durchdrehen", warnte der Coach davor, in allzu große Euphorie zu verfallen.

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