27. März 2019 / 11:34 Uhr

Poker um Hudson-Odoi: Chelsea geht ins Risiko - schlägt der FC Bayern zum Nulltarif zu?

Poker um Hudson-Odoi: Chelsea geht ins Risiko - schlägt der FC Bayern zum Nulltarif zu?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Spart der FC Bayern im Poker um Callum Hudson-Odoi am Ende Millionen?
Spart der FC Bayern im Poker um Callum Hudson-Odoi am Ende Millionen?
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Der FC Chelsea will im Poker um Callum Hudson-Odoi offenbar stur bleiben und riskiert damit, das Super-Talent ablösefrei zu verlieren. Beweist der FC Bayern Geduld, könnte er am Ende der große Gewinner werden.

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Der FC Chelsea will seinen vom FC Bayern umworbenen Jungstar Callum Hudson-Odoi angeblich auf keinen Fall verkaufen. Selbst wenn der 18-Jährige seinen Vertrag nicht verlängere, werde ihn der Verein nicht frühzeitig gehen lassen, berichtet die seriöse Londoner Times. Der Flügelspieler hat bei Chelsea noch einen Kontrakt bis zum Sommer 2020. Dann könnte er ablösefrei den Verein verlassen. Sollten die Münchner im Poker langen Atem beweisen und sich gegen die zahlreichen ebenfalls interessierten Vereine durchsetzen, könnten sie das Super-Talent am Ende möglicherweise gar zum Nulltarif bekommen.

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Die Unnachgiebigkeit Chelseas im Poker um Hudson-Odoi dürfte zwei Gründe haben. Zum einen hoffen die Londoner weiterhin darauf, ihr Juwel doch noch langfristig zu binden. Zum anderen waren die Londoner im vergangenen Monat mit einer Transfersperre von der FIFA belegt worden und dürfen bis zum Sommer 2020 keine neuen Spieler verpflichten. Demzufolge müsste ein Abgang Hudson-Odois mit dem schon vorhandenen Personal kompensiert werden.

Bayern wirbt schon seit Wochen um Hudson-Odoi

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte das große Interesse der Münchner an Hudson-Odoi in der Winterpause wiederholt bekräftigt - schon damals erteilten die Londoner dem Geschäft eine Absage. Der Spieler selbst hatte seinen Klub allerdings um eine Freigabe für einen Wechsel gebeten und eine Vertragsverlängerung bei seinem derzeitigen Verein kategorsich ausgeschlossen. Dem Vernehmen nach hatten die Bayern eine Ablöse von bis zu 40 Millionen Euro für den Youngster geboten.

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Neben Hudson-Odoi spielt bei den Münchnern für den geplanten Umbruch in der Mannschaft auch der Leverkusener Kai Havertz eine Rolle. Die Sport Bild berichtet, dass der Bundesliga-Tabellenführer einen Wechsel für spätestens 2020 anstrebe. Die Leverkusener sollen eine Ablöse von mindestens 100 Millionen Euro verlangen.

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