13. Februar 2020 / 10:18 Uhr

Teamcheck: FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen muss Kapitän Moritz Wilharm ersetzen

Teamcheck: FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen muss Kapitän Moritz Wilharm ersetzen

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Dennis Treichel und die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen wollen in der Tabelle weiter nach oben klettern. 
Dennis Treichel und die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen wollen in der Tabelle weiter nach oben klettern.  © Uwe Kläfker
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Vor der Rückrunde startet der SPORTBUZZER Schaumburg wieder den großen Teamcheck. Jeden Tag nehmen wir einen anderen Verein unter die Lupe. Heute mit der FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen. 

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Auf den ersten Blick haben die Fußballer der FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen als Tabellenneunter nichts mit dem Abstiegskampf zu tun, der in der Kreisliga entbrannt ist. Der Status quo spiele etwas wie Sicherheit vor, sagt FSG-Trainer Marcel Fritsche.

Wilharm muss ersetzt werden

Die Freizeitsportgemeinschaft hat zum Teil drei Spiele mehr auf dem Konto als die Konkurrenten. „Uns ist klar, dass noch nichts sicher ist“, sagt der erfahrene Coach, der genau dieses Thema auch in einer Sitzung mit dem Team angesprochen hat. Dazu kommen aktuell personelle Sorgen, denn Kapitän Moritz Wilharm wird in der kompletten Rückserie fehlen. Das Knie des wichtigen Sechsers sei kaputt. „Das muss und wird die Mannschaft kompensieren und auffangen müssen“, sagt Fritsche. Möglicherweise kann Harm-Philipp Tielking den Job als Mittelfeldmotor am ehesten übernehmen. Da auch Carsten Mensching angeschlagen ist und vorerst ausfällt, wird sich die FSG neu sortieren müssen. Der Routinier hat immerhin 17 Spiele absolviert und drei Tore beigesteuert.

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Treichel und Wilms wichtiger Faktor

Da wird die Präsenz von Keeper Dennis Treichel noch wichtiger. Der Dauerbrenner hat 18 von 19 Spielen im Kasten gestanden und „war für uns in jedem Spiel der Garant“. So wie Mark Wilms, der mit sechs Treffern bester Torschütze der FSG ist.

Ein Knipser fehlt

Das Toreschießen ist nach wie vor ein Thema für Fritsche, dem ein Knipser fehlt. 31 erzielte Treffer sind kein Trauerspiel, aber nach oben ist noch reichlich Luft. „Wir müssen uns weiterhin mehr Chancen erarbeiten, um zu mehr Toren zu kommen“, analysiert der Wendthäger, der aber auch die positiven Aspekte herausstellt: „Wir haben in einem breiten Kader Alternativen, jede Position ist doppelt besetzt. Es ist viel Wert, wenn man in der 60. Spielminute noch Qualität einwechseln kann.“ Das erhöhe auch den Druck, im Training werde um die Stammplätze gekämpft. Neu im Kader ist Christopher Schulz, der ehemalige Liekweger soll als Alternative auf der Außenbahn Druck machen.

Die Prognose

Bilanz: Am siebten Spieltag rutschte die FSG auf den vorletzten Tabellenplatz ab, setzte sich dann mit einem Zwischenspurt nach oben ab.

Prognose: Die FSG wird auch deshalb im gesicherten Mittelfeld einlaufen, weil Coach Fritsche keine Flausen im Kopf hat.

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