03. Februar 2020 / 08:33 Uhr

Teamcheck: SC Deckbergen-Schaumburg will zu keiner Zeit etwas mit dem Abstieg zutun haben

Teamcheck: SC Deckbergen-Schaumburg will zu keiner Zeit etwas mit dem Abstieg zutun haben

Isabell Remmers
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Der SC Deckbergen-Schaumburg will auch in der Rückrunde wieder häufig jubeln können. 
Der SC Deckbergen-Schaumburg will auch in der Rückrunde wieder häufig jubeln können.  © Uwe Kläfker
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Vor der Rückrunde startet der SPORTBUZZER Schaumburg wieder den großen Teamcheck. Jeden Tag nehmen wir einen anderen Verein unter die Lupe. Heute starten wir mit dem Landesligist SC Deckbergen-Schaumburg.

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 Für die Fußballerinnen des SC Deckbergen-Schaumburg läuft es in dieser Saison in der Landesliga deutlich runder als noch in der Saison zuvor. Nach der Hinrunde rangiert das Team mit 18 Punkten auf Platz sechs. Somit liegt die Mannschaft im gesicherten Mittelfeld. „Damit sind wir sehr zufrieden“, weiß auch SC-Coach Dirk Bredemeier.

Der Blick geht immer nach unten

Bredemeier hatte das Amt des Trainers nach der vergangenen Saison von Michael Meyer übernommen. Damals hielt sich der SC dank der Relegation gerade noch so in der Liga. Aktuell scheinen die Deckbergerinnen mit Abstiegssorgen nichts am Hut zu haben. „Wir richten aber natürlich auch immer den Blick nach unten“, mahnt der Coach jedoch zur Vorsicht.

Das ausgeschriebene Ziel für die Rückrunde sei, definitiv, den Platz zu halten. „Das wäre klasse, wenn uns das gelingt“, betont Bredemeier. Der Deckberger weiß aber auch, dass „Fußball immer Kopfsache“ sei. Dass sein Team aber wieder in eine ähnliche Schwächephase wie im vergangenen Jahr abrutscht, daran glaubt Bredemeier nicht. „Wir sind inzwischen stabil“, ist sich der Coach sicher.

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Konditionelle und taktische Grundlagen schaffen

Auch die Stimmung in seinem Team sei gut. „Natürlich ist selten alles Friede, Freude, Eierkuchen“, weiß der Deckberger, er sei aber zufrieden mit der Einstellung seiner Elf.

In der Vorbereitung für die Rückrunde sollen die Schwerpunkte vor allem auf die konditionellen und taktischen Grundlagen gelegt werden. „Wir wollen so dahin kommen, noch konstanter aufzutreten“, sagt der Trainer. Zudem soll es gelingen, taktisch noch variabler zu agieren.

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Viele Testspiele und angepasste Trainingszeiten

Damit dies optimal gelingt, hat der SC einige Testspiele eingeplant. Vom 15. Februar bis zum 5. März spielen die Deckbergerinnen insgesamt siebenmal, unter anderem auch auf Kunstrasenplätzen, damit die Spiele auch bei widrigen Witterungsverhältnissen stattfinden können. Die Partien sollen auch dazu genutzt werden, Jugendspielerinnen an die erste Mannschaft heranzuführen.

Des Weiteren reagiert der SC mit einer neuen Trainingszeit auf die Bedürfnisse seiner Spielerinnen. Trainiert wird jetzt immer freitags anstelle von montags. „So können auch die Studenten, die in anderen Städten wohnen, noch ein Training in der Woche absolvieren“, erklärt Bredemeier.

Bredemeier verlängert

Der Kader des SC Deckbergen-Schaumburg bleibt für die Rückrunde unverändert. „Ich vertraue meinen Spielerinnen“, betont der Coach. Dass Bredemeier sich mit seiner neuen Aufgabe wohlfühlt – im vergangenen Jahr hatte er noch die Herren des SC trainiert –, zeigt auch, dass bereits frühzeitig der Vertrag für die kommende Saison verlängert wurde. „Ich freue mich auf die kommende Zeit.“

Die Prognose

Die Bilanz: 18 Punkte nach 13 Spielen - der SC hat mit Rang sechs einen Platz im Mittelfeld zurzeit sicher.

Die Prognose: Mit dem Abstieg wird der Landesligist in diesem Jahr nichts zu tun haben, es geht höchstens noch einen oder zwei Plätze nach unten. Nach oben ist jedoch wohl nicht viel mehr drin.

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