03. Februar 2020 / 15:48 Uhr

Teamcheck: SG Rodenberg erfüllt die hohen Erwartungen

Teamcheck: SG Rodenberg erfüllt die hohen Erwartungen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die SGR-Frauen spielen in der Landesliga eine starke Serie und wollen Rang zwei verteidigen.
Die SG Rodenberg-Frauen spielen in der Landesliga eine starke Serie und wollen Rang zwei verteidigen. © bor
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Vor der Rückrunde startet der SPORTBUZZER Schaumburg wieder den großen Teamcheck. Jeden Tag nehmen wir einen anderen Verein unter die Lupe. Heute ist der Landesligist der SG Rodenberg an der Reihe. 

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„Oben mitspielen“ lautete die Zielsetzung die Trainer Jörg Wehrhahn vor der Saison dem Landesliga-Frauenteam der Sportgemeinschaft Rodenberg (SGR) vorgegeben hatte. In der Winterpause sind die Rodenbergerinnen als Zweitplatzierte voll im Soll. Spitzenreiter Hannover 96 II hat sich allerdings einen nahezu uneinholbaren Vorsprung herausgearbeitet.

Rodenberg wächst ins neue System

Wehrhahn hatte das Traineramt nach der vergangenen Serie von Vorgänger Andreas Schrader übernommen, der das Team über mehrere Jahre mit großem Erfolg gecoacht hatte. Mit nahezu unverändertem Kader knüpfte die SGR an die starken Leistungen der Vorsaison an. Wehrhahn nahm einige Variationen am Spielsystem vor, in welche sein Team im Verlauf der Hinrunde immer besser hineinwuchs. Etwas unglücklich für die Rodenbergerinnen war der Spielplan. Gleich in der ersten Partie ging es auswärts gegen den Favoriten aus Hannover. Die Rodenbergerinnen unterlagen im Schlussspurt unglücklich mit 3:4. Anschließend kam die SG immer besser ins Rollen. Mit 53 Treffern gehört die Offensive zu den durchschlagskräftigsten der Liga. Aber auch Defensiv steht die SG gut, wie sie nicht nur im Rückspiel auf eigenem Platz gegen 96 bewies, als sie zu einem 1:1 kam.

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Hannover 96 ist davon geeilt

„Wir hätten das Spiel zu Hause gegen 96 gewinnen müssen, um eventuell noch einmal an den ersten Platz herankommen zu können“, hält Wehrhahn fest. Die Hannoveranerinnen haben neun Punkte Vorsprung auf die SGR, wobei die Rodenbergerinnen noch eine Begegnung mehr zu absolvieren haben. Da allerdings kaum ein anderes Team in der Liga 96 gefährlich werden kann, ist unwahrscheinlich, dass der Spitzenreiter noch viele Punkte abgibt. Das 1:1 sei trotzdem ein sehr guter Start in die Hinrunde gewesen, so Wehrhahn.

Ziel: Zweiter Tabellenplatz

Sein Team wolle nun unbedingt den zweiten Tabellenplatz halten, muss sich dabei gegen den Dritten aus Schamerloh behaupten. Mit Sophia Burkowski werde eine starke Offensivspielerin des SG in Richtung 96 verlassen, wie Wehrhahn erklärte. „Wir sind aber weiterhin gut besetzt“, betont der Coach. Die Futsal-Turniere in der Halle nutze das Team derzeit, um weiter an den technischen Fähigkeiten zu feilen. Am 8. März nimmt die SG am Bezirkspokal-Finalturnier in Neustadt teil. Und auch für den Bezirkspokal auf dem Feld hat sich das Team einiges vorgenommen, hier geht es am 1. März im Viertelfinale gegen Achtum/Einum.

Die Prognose

Die Bilanz: Mit 28 Punkten und 53 Treffern spielt die SGR erneut eine starke Rolle in der Landesliga.

Die Prognose: Der ganz große Wurf wird nicht gelingen, Spitzenzreiter 96 II hat bereits zu viel Vorsprung. Die Klasse um Platz zwei zu halten, haben die Rodenbergerinnen. bor

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