04. September 2020 / 08:38 Uhr

Teamplayer sollen es richten bei der TSG Concordia Schönkirchen

Teamplayer sollen es richten bei der TSG Concordia Schönkirchen

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Moshood Olamide Adesanya (li.) läuft wieder für die TSG Concordia Schönkirchen auf.
Moshood Olamide Adesanya (li.) läuft wieder für die TSG Concordia Schönkirchen auf. © Karsten Freese
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Den Klassenerhalt bekam die TSG Concordia Schönkirchen im Sommer auf dem Silbertablett serviert. Dem vorzeitigen Abbruch der Saison verdankt das Team von Trainer Stefan Köpke, das zu diesem Zeitpunkt auf einem Regelabstiegsplatz rangierte, den Verbleib in der Verbandsliga.

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Da mag es dahin gestellt bleiben, ob die Concorden den Abstieg noch aus eigener Kraft hätten verhindern können. Für die Zukunft zählt allein, dass die TSG die mentalen Unzulänglichkeiten, die Ursache für eine ganze Reihe unnötiger und bitterer Niederlagen waren, abstellt und konstant Verbandsliganiveau auf den Platz bringt.

„Unsere Schwerpunkte sind die Identifikation mit dem Verein und das Stärken des „Wir-Gefühls“. Wir wollen Teamplayer und keine Egoisten. Zusammen mit dem neu strukturierten Umfeld haben nahezu alle bei uns Erfahrungen in Schönkirchen gesammelt. Nun wollen wir gemeinsam einen neuen Weg gehen. Die Voraussetzungen in quantitativer und qualitativer Hinsicht sind vorhanden“, zeigt Coach Köpke die Prioritäten auf. Ziel ist es, eine Einheit zu formen, die nicht nur das gleiche Trikot trägt, sondern auch den Verein im Herzen. „Darüber hinaus dürfen wir den sportlichen Ansatz nicht vergessen. Wir müssen im taktischen Bereich dazu lernen“, erklärt der Coach, der auf dem Platz absoluten Siegeswillen eines jeden Spielers erwartet.

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Als Leitfiguren mit „viel Erfahrung und einer guten Ansprache“ sollen neben Jan Sell und Lukas Nickel auch Semih Aydemir und Arvid Christoph den Takt vorgeben. Alle vier Spieler nehmen innerhalb der Mannschaft eine Führungsstellung ein. Sie sollen Gewähr dafür bieten, dass die zehn meist jugendlichen Neuzugänge ihre hohe Motivation in die richtigen Bahnen lenken. „Alle haben Potential und wollen sich in unser Team einbringen“, lobt Stefan Köpke, der aber auch weiß, dass gerade der Sprung in den Herrenbereich hohe Anforderungen an die Physis und die Psyche der Nachwuchsspieler stellt. Nicht jedem Spieler gelingt die Umstellung. Sollten die Neulinge jedoch rasch Fuß fassen und wachsen die 25 Spieler zügig zu einer Einheit zusammen, so ist der TSG Concordia Schönkirchen die ein oder andere Überraschung zuzutrauen. Für ganz weit vorne wird es aber nicht reichen. Da sieht der TSG-Trainer den Preetzer TSV und den TSV Plön.

Abgänge: Mehrez Laacoubi (unbekannt), Bilal Sarper (Heikendorfer SV), Dannie Schindler (Karriereende).

Kader

Tor: Helge Jeß, Tobias Krabbe, Finn Oland (A-Jugend TuRa Meldorf).

Abwehr: Lukas Nickel, Michael Zepka, Noah Neitzke (eigene A-Jugend), Semih Aydemir, Toga Töremen, Volkan Töremen, Marvin Schmitt (SV Probsteierhagen).

Mittelfeld: Arvid Christoph, Cirak Cem, Jan Betzer, Johann Kühl, Marc Schwabe, Justus Hamer (beide eigene A-Jugend), Mergim Kovani, Jan Sell, Aaron Laydorff (SV Probsteierhagen), Armin Hadzimujic (A-Jugend TSV Kronshagen).

Angriff: Björn Strüven, John Kisogo, Fynn Krahl (eigen A-Jugend), Jonas Struve (SV Probsteierhagen), Olamide Adesanya (SSG Nikola Tesla Hamburg).

Trainer: Stefan Köpke. Co-Trainer: Björn Strüven. Torwart-Trainer: Matthias Hoop. Liga Obmann: Christian Krüger. Betreuer: Uwe Kwidor. Physiotherapeutin: Lena Petersen.

Favoriten: Preetzer TSV, TSV Plön.