06. Juli 2019 / 13:06 Uhr

Techniker voran: Dynamo Dresden im Trainingslager mit viel Ballgefühl

Techniker voran: Dynamo Dresden im Trainingslager mit viel Ballgefühl

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Weniger kräftezehrend ging es dafür am Sonnabendvormittag zu. Patrick Ebert jongliert den Ball zielsicher in die Tonne - beim ersten Versuch.
Weniger kräftezehrend ging es dafür am Sonnabendvormittag zu. Patrick Ebert jongliert den Ball zielsicher in die Tonne - beim ersten Versuch. © Stefan Schramm
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Am dritten Tag des Trainingslagers der Schwarz-Gelben im österreichischen Längenfeld kamen vor allem die technisch versierten Spieler auf ihre Kosten. Am Sonntag steht das erste Testspiel gegen den griechischen Erstligisten Atromitos Athen auf dem Programm. 

Längenfeld. Tag drei des Trainingslagers von Dynamo Dresden im österreichischen Längenfeld ist angebrochen. Um 10:15 Uhr bat Cheftrainer Cristian Fiel zur ersten von zwei Einheiten an diesem Sonnabend. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen 19 Feldspieler und zwei Torhüter an der rund einstündigen Vormittagseinheit teil, bei der vor allem die Techniker auf ihre Kosten kamen.

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Es galt, auf drei Gruppen aufgeteilt einen Parcours zu absolvieren. Übung eins: Über eine Distanz von 20 Metern den Ball bis in eine Mülltonne jonglieren. Schon dort waren einige Profis der Verzweiflung nahe. Während es Patrick Ebert im ersten Versuch schaffte, hatte beispielsweise Jannis Nikolaou das Pech am Schuh und scheiterte immer wieder knapp. Auch das Zielschießen an die Querlatte und das Treffen in die Minitore hatten es in sich. Feingefühl in der Ballbehandlung war gefragt.

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Dynamo Dresdens Trainingslager vor herrlichem Alpenpanorama in Tirol ist in vollem Gange. ©

Zu den schwierigsten Herausforderungen gehörten wohl die Direktschüsse über ein Tor hinweg in ein dicht dahinterstehendes zweites Tor, woraus sich ein sehr flaches Zielfenster ergab. Neben Ebert gehörten auch René Klingenburg, Sascha Horvath und Baris Atik zu den ersten Spielern, die die Durchgänge im Parcours komplett absolviert hatten. Dynamos zentrales Mittelfeld ist damit gut aufgestellt. Team rot um Lucas Röser gewann, als Brian Hamalainen den entscheidenden Schuss versenkte und damit die erste Gruppe im Ziel komplettierte.


Vier Spieler des 25-köpfigen Kaders fehlten allerdings auch am Sonnabendvormittag im Mannschaftstraining. Torwart-Neuverpflichtung Kevin Broll hatte am Vortag gegen 11 Uhr die Einheit mit Rückenschmerzen abgebrochen, auch Justin Löwe musste sich mit muskulären Problemen im Mannschaftshotel „Aqua Dome“ behandeln lassen. Marco Hartmann (Muskelquetschung im linken Unterschenkel) und Florian Ballas (Belastungsreaktion im rechten Sprunggelenk) pausieren derzeit ebenfalls und arbeiten individuell mit Reha-Coach Tobias Lange.

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Die Einheiten am Vortag waren kräftezehrend. Am Freitagvormittag hatte unter anderem das Verschieben auf dem Spielfeld auf dem Plan gestanden. Cristian Fiel gab lautstarke Kommandos und dirigierte seine Mannen, bis sie sein Konzept auch tatsächlich umsetzten. Am Freitagnachmittag hatten sich die Schwarz-Gelben in zwei Gruppen aufgeteilt und jeweils eine einstündige Fitnesseinheit mit Sprints und Kraftübungen absolviert.

Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des ersten von drei Testspielen im Tiroler Trainingslager. Anstoß gegen den griechischen Erstligisten Atromitos Athen ist um 16 Uhr. Gespielt wird allerdings nicht in der Bezirksstadt Imst. Die Partie wurde kurzerhand ins Ötztal nach Längenfeld verlegt, so dass die Dynamos zu Fuß anreisen können.