14. August 2022 / 18:45 Uhr

Technische Probleme übers Bayern-Spiel hinaus: DAZN entschuldigt sich – Fans sauer

Technische Probleme übers Bayern-Spiel hinaus: DAZN entschuldigt sich – Fans sauer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beim Streaming­sender DAZN gab es am Sonntag­abend technische Probleme.
Beim Streaming­sender DAZN gab es am Sonntag­abend technische Probleme. © IMAGO/ActionPictures (Montage)
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Der Streaming­anbieter DAZN zeigte am Sonntag­abend die Partie zwischen dem FC Bayern München und VfL Wolfsburg exklusiv. Zahlreiche Fans konnten die Partie und auch das spätere Programm wegen technischer Probleme der Plattform nicht ohne Unterbrechungen verfolgen. Der Sender bestätigte die Störung und entschuldigte sich.

Der Ärger bei einigen TV-Zuschauern war am Sonntag während der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg (2:0) und auch darüber hinaus groß. Grund dafür war nicht etwa das Geschehen auf dem Rasen der Münchener Allianz-Arena, sondern stattdessen eine Störung des Streaminganbieters DAZN. Eine Vielzahl der Plattform-User klagte über einen automatischen und mehrmaligen Logout während der Partie. Bis spät in den Abend hielten die Probleme an

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Der Streamingdienst selbst reagierte prompt auf die Klagen der Nutzer über die sozialen Medien: "Das sollte natürlich nicht passieren. Das Problem ist uns bekannt, und wir arbeiten da schon mit Hochdruck an einer Lösung. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten", heißt es auf dem offiziellen Twitter-Account des DAZN-Supports.

Mitte der zweiten Hälfte bat auch Kommentator Jan Platte im Namen des Streamingdienstes um Entschuldigung für technische Probleme. "Ich hoffe, das läuft mittlerweile alles reibungslos und flüssig", sagte Platte.

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Erst in diesem Sommer hatte DAZN den Preis für das angebotene Abonnement erhöht und damit den Frust seiner Nutzer auf sich gezogen. Für alle Kunden gilt: Die Kosten für ein Monatsabonnement verdoppelten sich praktisch, stiegen von 14,99 auf 29,99 Euro. Die Verteuerung liegt am Expansionskurs des Online-Senders. DAZN hatte zuletzt massiv investiert und Konkurrenten beim Wettbieten um die Medienrechte der Deutschen Fußball Liga und der UEFA ausgestochen.