21. November 2021 / 11:01 Uhr

Teil-Lockdown in Sachsen: Diese Regeln gelten bis 12. Dezember für den Sport

Teil-Lockdown in Sachsen: Diese Regeln gelten bis 12. Dezember für den Sport

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Sachsens Sporthallen bleiben ab 22. November erst einmal weitgehend leer.
Sachsens Sporthallen bleiben ab 22. November erst einmal weitgehend leer. © Christian Modla
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Die Corona-Infektionszahlen in Sachsen explodieren, die Auslastung der Krankenhäuser steigt beständig. Die Staatsregierung hat sich deshalb für einen Teil-Lockdown entschieden, der ab 22. November bis zunächst zum 12. Dezember gelten soll. Wir erklären, welche Regeln in dieser Zeit für Profi-, Amateur- und Breitensport gelten.

Leipzig. Sachsens Sozialministerium hat am Samstag die Corona-Notfall-Verordnung veröffentlicht. Sie enthält die Regelungen für den so genannten "Wellenbrecher", der die explosive Entwicklung der Pandemie im Freistaat kurzfristig verlangsamen soll. Auch der Sport ist von den Einschränkungen, die ab Montag in Kraft treten und zunächst bis zum 12. Dezember gelten, stark betroffen.

Grundsätzliche Regel:

Sämtliche Einrichtungen und Anlagen des Sportbetriebs bleiben geschlossen. Dazu gehören Sporthallen, Sportplätze, Fitnessstudios, andere Indoor-Sportangebote und auch Schwimmhallen. Training oder Wettbewerbe aller Art sind damit nicht möglich, egal ob in Individual- oder Teamsportarten.

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Ausnahme 1: Nachwuchs und Schule

Sportstätten dürfen für den Schulsport sowie den Vereinssport von Kinder und Jugendlichen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr öffnen. Trainerinnen und Trainer benötigen einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis (3G-Regel). Letzterer darf nicht älter als 24 Stunden (Antigen-Test) oder 48 Stunden sein (PCR-Test). Ein Spielbetrieb ist möglich, allerdings ohne Zuschauer.

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Ausnahme 2: Profis und Co.

Sportstätten dürfen öffnen für:

  • Sport im Rahmen von Dienstsport
  • Sport im Rahmen von sportwissenschaftlichen Studiengängen und der vertieften sportlichen Ausbildung
  • Schwimmkurse
  • Leistungssportlerinnen und -sportler der Bundes- und Landeskader
  • lizenzierte Profis
  • Berufssportlerinnen und -sportler und Nachwuchssportlerinnen und -sportler, die in einem Nachwuchsleistungszentrum der professionellen Teamsportarten trainieren

Für alle gilt die 3G-Regel und die Pflicht zur Kontakterfassung.

Die Austragung von Wettbewerben/Spielen der Profis ist zulässig, allerdings ohne Fans (Geisterspiele)


Ausnahme 3: Medizinische Zwecke

Sportstätten dürfen für medizinisch notwendige Behandlungen und Rehasport öffnen. Auch hier gelten die 3G-Regel sowie die Pflicht zur Kontakterfassung.