26. September 2020 / 21:41 Uhr

"Kann Teil der Lösung sein": Schalke-Trainer David Wagner von Aufschwung überzeugt

"Kann Teil der Lösung sein": Schalke-Trainer David Wagner von Aufschwung überzeugt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Will die Wende vorantreiben: Schalke-Trainer David Wagner (r.) glaubt an seinen Einfluss auf die Mannschaft.
Will die Wende vorantreiben: Schalke-Trainer David Wagner (r.) glaubt an seinen Einfluss auf die Mannschaft. © Guido Kirchner/dpa
Anzeige

Trotz der Pleite gegen Werder Bremen glaubt Schalke-Trainer David Wagner daran, dass er mit seinem Team die Wender einleiten kann. Er will "Teil der Lösung" sein.

Anzeige

18 Spiele ohne Sieg, 1:11 Tore in den ersten beiden Bundesliga-Partien: Die Bilanz von David Wagner im Jahr 2020 beim FC Schalke 04 könnte kaum desaströser sein. Dennoch ist der Trainer davon überzeugt, dass ihm der Aufschwung bei den "Knappen" gelingen kann. "Die Frage ist, bist du Teil der Lösung oder Teil des Problems? Ich bin der Überzeugung, ich kann Teil der Lösung sein", sagte der Trainer nach der 1:3-Pleite am Samstagabend gegen den SV Werder Bremen bei Sky.

Anzeige

Sportchef Jochen Schneider wollte sich laut Sky nach dem Spiel nicht äußern. Mit dem 0:8 beim FC Bayern München und der Niederlage gegen Bremen haben die Gelsenkirchener den schlechtesten Start in der Geschichte der Fußball-Bundesliga hingelegt. Das weiß auch Wagner. "Ich bin lange genug dabei, um zu wissen, dass die Argumente in Form von Ergebnissen fehlen", sagte er. Auf dem Trainingsplatz würde sich es allerdings anders darstellen, sagte er: "Im Training ist es ein, zwei, drei Stufen über dem, was die Jungs anbieten. Die Mannschaft hat mehr Qualität, als sie momentan zeigt."

Mehr vom SPORTBUZZER

Das glaubt auch Neuzugang Vedad Ibisevic, der nach seiner Einwechslung gegen Bremen nach der Pause wenigstens etwas Torgefahr ausstrahlte. "Wir sind alle in einer schwierigen Situation, das ist uns bewusst. Es wird nicht einfacher und wir müssen uns selbst daraus ziehen. Das schaffen wir nur zusammen", sagte der ehemalige Herthaner. "Wir müssen die Fehler abstellen." Diese hätte man in der ersten Halbzeit besonders bei den Standards gemacht, dort sei man nicht eng genug am Mann gewesen, kritisierte der Stürmer.

Von einem Rauswurf Wagners hält er derweil nichts. "Spieler und Trainer sind eine Einheit, wir beschäftigen uns nicht damit", sagte Ibisevic. "Wir Spieler haben andere Sorgen und müssen die Dinge auf dem Platz besser machen." Dafür setzt Kapitän Omar Mascarell auf die Taktik des Vergessens: "Letzte Saison ist letzte Saison. Wir müssen an diese Saison denken und positiv bleiben. Wir dürfen als Mannschaft nur an das nächste Spiel gegen Leipzig denken", sagte er bei Sky.