23. Oktober 2019 / 11:52 Uhr

Teilnehmerrekord bei der Moormeile in Bad Wilsnack (mit Galerie)

Teilnehmerrekord bei der Moormeile in Bad Wilsnack (mit Galerie)

Stefan Peglow
Märkische Allgemeine Zeitung
Der Start des Hauptfeldes: Vorne weg laufen Jörg Schulze (li.) und Maximilian Wegert (874).
Der Start des Hauptfeldes: Vorne weg laufen Jörg Schulze (li.) und Maximilian Wegert (874). © Stefan Peglow
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Leichtathletik: 19. Moormeile beendet Laufsaison in der Prignitz.

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„Das ist eine wirklich schöne Strecke. Das Wetter war heute perfekt, sogar windstill. Ich glaube, ich müsste jetzt das vierte Mal in Folge gewonnen haben hier“, freute sich Maximilian Wegert (Altersklasse M20) vom Laufpark Stechlin, nachdem er nach nur 29 Minuten und 47 Sekunden die Ziellinie der 19. Prignitzer Moormeile überquert hatte. Auf der 7,8-km-Strecke war er damit der schnellste unter den insgesamt 98 Läuferinnen und Läufern geblieben. Von Beginn an lief er an der Spitze des Feldes der 7,8 und 12,4-km-Läufer auf der „crossigen Strecke“ in Bad Wilsnack. „Mein Ziel war es unter 30 Minuten zu laufen“, erläuterte Wegert seine benötigte Zeit. Die hätte durchaus besser ausfallen können, doch er habe im zurückliegenden Jahr nicht viel trainieren können. Dennoch habe er „die gut ausgeschilderte und überall mit Posten versehene Strecke“ locker absolviert und sei daher zufrieden. „Ich hatte Spaß, war heute früh aber schon froh, dass die Gegner nicht ganz so stark waren wie sonst“, gestand der Groß Woltersdorfer (bei Gransee) ein. Für ihn wie auch viele andere Teilnehmer war die Moormeile einer der letzten Wettkämpfe in diesem Jahr.

„Das hat Tradition, dass die Saison bei uns in Bad Wilsnack langsam ausklingt. Das ist gut so und das wünschen wir uns auch in jedem Jahr wieder aufs Neue“, sagte Dieter Spielmann, Bad Wilsnacks Bürgermeister. Er führte in gewohnt souveräner Manier am Mikrofon durch die Veranstaltung und freute sich, zur Eröffnung einen neuen Teilnehmerrekord verkünden zu können. Zwar waren es am Ende doch nicht wie von Spielmann zunächst verkündet, über 300 Teilnehmer – diese Zahl entsprach den Voranmeldungen – sondern 282. Dennoch freute sich Cheforganisator Roland Feix über diese Zahl: „So viele hatten wir noch nie.“

Das war die 19. Moormeile in Bad Wilsnack.

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Moormeile 2019 © Stefan Peglow
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Trotz der hohen Teilnehmerzahl hatten die Lokalmatadore kaum Konkurrenz zu fürchten. So lief die Perlebergerin Yvonne Loock (W40) dem Feld als schnellste Frau locker davon. „Es war wie immer sehr schön in Wilsnack. Ich mag ja dieses auf und ab, hier und da mal eine Wurzel. Die Zeit war mir egal, auch, wie viele Männer diesmal vor mir ins Ziel kommen. Ich brauchte noch einen langen Lauf, um in die Wertung des Prignitz-Cups zu kommen“, erzählte die ambitionierte Läuferin. Sie meisterte die 12,4 Kilometer in 56:28 min und damit immerhin fast zehn Minuten schneller als Jessica Eckert (W30/1:05:20 h) aus Perleberg. Drittschnellste Frau war Bianca Sygusch (W40 / 1:07:36 h) aus Hamburg. Bei den Männern haderte der Bentwischer Langstreckenläufer Jörg Schulze (ESV Wittenberge) etwas mit seiner Zeit. „Bis Kilometer sechs habe ich noch geführt, dann hat der Sieger einen Sprint eingelegt. Da kam ich nicht mehr hinterher.“ Schulze (M50) überquerte dann knapp eine Minute nach Thomas Drößler (M45 / 49:33 min) vom ESV Lok Potsdam die Ziellinie. Drittschnellster Mann über den langen Kanten war Stefan Zick (M35 / 52:58 min) vom LC Dosse Wittstock/Lüneburg).

Über die kürzere Distanz von 7,8 Kilometer war Fanny Riese (U18 / 36:23 min) aus Schwerin die schnellste Läuferin. Sie kam vor den Karstädterinnen Sina Dewart (W35 / 36:23 min) und Marita Preuß (W35 / 37:54 min) ins Ziel. „Irgendwie merkt man schon die Altersklasse“, sagte Anja Grothe-Kraft (W50) vom LC Dosse Wittstock, nachdem sie nach 38:28 min als vierte Frau das Ziel erreicht hatte.

Mehr Sport aus der Prignitz

Alle waren sich einig: 2020, zur 20. Auflage der Moormeile, wollen alle wieder nach Bad Wilsnack kommen. Gut, denn dann will der veranstaltende SV Prignitz Bad Wilsnack die 300er Marke bei den Teilnehmern knacken. „Ab Januar beginnen wir mit der Vorbereitung“, informierte Laufleiter Feix, der in diesem Jahr auf die Unterstützung von über 40 ehrenamtlichen Helfern bauen konnte. „Ohne die und unsere Sponsoren, ist so eine Veranstaltung nicht möglich“, versichert er.

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