11. Mai 2019 / 09:58 Uhr

Tennis-Asse von Aufsteiger Blau-Weiß Blasewitz vor heißem Tanz

Tennis-Asse von Aufsteiger Blau-Weiß Blasewitz vor heißem Tanz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Teammanager Sven Grosse kämpft einmal mehr mit personellen Ausfällen.
Teammanager Sven Grosse kämpft einmal mehr mit personellen Ausfällen. © Matthias Rietschel
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In der Tennis-Bundesliga der Damen müssen die Blasewitzer Spielerinnen am Sonntag beim DTV Hannover Farbe bekennen.

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Dresden. Am Freitag fand der zweite Spieltag in der 1. Tennis-Bundesliga der Damen statt. Doch der Aufsteiger Blau-Weiß Blasewitz war zum Zuschauen verurteilt, denn die Schützlinge von Trainer Tomas Jiricka hatten in der sieben Mannschaften umfassenden deutschen Eliteliga ihren spielfreien Tag. Am Samstagmittag startet die Mannschaft Richtung Hannover, wo es morgen für die Blasewitzerinnen gegen den traditionsreichen DTV (Deutscher Tennis Verein) erstmals auswärts um Punkte geht.

Auch Gegner mit Auftaktniederlage

Wie Blau-Weiß Blasewitz, das letzten Sonntag im Auftaktspiel gegen Rüppurr Karlsruhe mit 3:6 unterlag, verlor auch der DTV Hannover gegen Blau-Weiß Aachen 3:6. Hannover musste gestern schon wieder ran und verlor 4:5 beim TC Bad Vilbel. Dabei spielte Hannover mit fast vollkommen neu formierter Mannschaft , was auch Rückschlüsse für das Spiel gegen Blasewitz zulässt.

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Zu den vier Neuen im Team von Hannover zählte mit Irina-Maria Bara auch eine sehr bekannte Ex-Blasewitzerin. Die 24-jährige Rumänin hat drei Jahre für das Team im Waldpark gespielt, und das sehr erfolgreich. Bara schied beim großen Turnier in Madrid im Doppel mit ihrer rumänischen Landsfrau Mihaela Buzarnescu erst am Donnerstagabend aus, sie war in Bad Vilbel gegen die Top-100-Spielerin Johanna Larsson aus Schweden chancenlos. „Sicher wird uns eine dann ausgeruhte Irina-Maria Bara am Sonntag viel mehr zu schaffen machen. Unsere Mannschaft weiß, dass ihr in Hannover ein ganz heißer Tanz bevorsteht“, ist der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse überzeugt.

Erneut personelle Ausfälle

Die Blasewitzerinnen werden dieses Spiel wahrscheinlich in gleicher Besetzung wie gegen Rüppurr Karlsruhe bestreiten. „Natürlich gab es auch bei uns Überlegungen, wie wir uns verstärken könnten. Doch die haben sich am Freitag endgültig zerschlagen“, betont Grosse. So hatte man auf den ersten Einsatz der Top-100-Spielerin Kristyna Pliskova gehofft. Doch inzwischen steht fest, dass die 27-jährige Tschechin an der Qualifikation des WTA-Turniers in Rom teilnehmen darf, die am Samstag beginnt. Zudem plagt sich mit der 26-jährigen Tschechin Denisa Allertova die nominelle Blasewitzer Nummer drei weiter mit einer Handverletzung herum.

„Auch wenn das sehr bedauerlich ist, fahren wir doch zuversichtlich nach Hannover. Das Spiel gegen Karlsruhe hat gezeigt, dass wir auf den Spitzenpositionen auch für die 1. Bundesliga sehr ordentlich besetzt sind“, so Grosse. Die beiden Tschechinnen Tereza Smitkova und Tereza Martincova gewannen als Nummern eins und drei ihre Einzel, die Russin Varvara Flink auf Position zwei verlor gegen Laura Siegemund nur knapp in drei Sätzen. „Nun hoffen wir, dass sich auch die auf den unteren Positionen eingesetzten Spielerinnen deutlich steigern“, so Grosse. Denn wie gegen Karlsruhe kommen auch in Hannover die Argentinierin Paula Ormaechea, die junge Deutsche Lara Schmidt und das tschechische Urgestein Zuzana Zalabska zum Einsatz.

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